Hansi Burri, früher Meisterspieler und vor dem Bau der Swissporarena jahrelang FCL-Stadionbeizer, freut sich auf die Jubiläumsfeier mit vielen schönen Begegnungen in «seiner» Seebadi in Sempach. (Bild: ain)
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Hansi Burri, früher Meisterspieler und vor dem Bau der Swissporarena jahrelang FCL-Stadionbeizer, freut sich auf die Jubiläumsfeier mit vielen schönen Begegnungen in «seiner» Seebadi in Sempach. (Bild: ain)

Mit diesen Highlights punkten die früheren FCL-Helden bei ihren Fans

3min Lesezeit

Am Samstag steigt die grosse Helden-Party des FC Luzern in der Seebadi Sempach. 18 Meisterspieler von 1989, darunter der Isländer Sigurdur Gretarsson, bereichern das 30-Jahre-Jubiläum vor Ort. Es zeichnet sich ein tolles Volksfest für alle Freunde des FCL ab.

Sie kamen früher oder später alle darauf zu sprechen, die FCL-Exponenten von 1989, über die zentralplus in den letzten Wochen eine Geschichte schrieb. Die Rede ist vom «Zusammenhalt», die jene Mannschaft auszeichnete, die vor 30 Jahren für den ersten und bisher einzigen Titelgewinn in der 118-jährigen Vereinsgeschichte besorgt war. Dass dies wohl keine Verklärung der Vergangenheit ist, dokumentiert die Tatsache, dass laut Meisterspieler Hansi Burri «bis auf Paul Friberg alle damaligen Teamkollegen vor Ort sein werden».

Also auch der Isländer Sigurdur Gretarsson, der seine Ferien auf Griechenland für die Meisterparty unterbrechen wird. Und all die anderen grossen Namen von einst wie Jürgen Mohr, Roger Wehrli oder Peter Nadig.

Poster vom Meisterteam

Am Samstagmittag ab 12 Uhr wird das Fest in der Seebadi Sempach für alle Schaulustigen zugänglich sein. Burri rechnet mit mindestens 2000 Besuchern. Verkehrskadetten werden den Weg zu nahegelegenen Parkplätzen weisen. Stefan «Büsché» Bucher, früher Radioreporter und danach Medienchef beim FCL, wird durch den Nachmittag führen. Und DJ Tschuppi die Musik auflegen, die um die Zeit des Titelgewinns fägte.

«Wir sind in der Zwischenzeit wieder näher zusammengerückt.»

Meisterspieler Hansi Burri zur Beziehung zum FC Luzern

Zu den Höhepunkten des Nachmittags gehört die Verlosung der 18 Retro-Trikots der Meisterspieler von 1989. Sie wurden im Original-Look angefertigt. Im Unterschied zu damals steht aber zur Rückennummer auch der Name des Spielers, der das FCL-Leibchen getragen hat. Aber auch ein grosses Poster der damaligen Meistermannschaft, durch das man seinen Kopf stecken und sich ablichten lassen kann. Auf dem Poster steht laut Burri der Schriftzug: «Ich war auch dabei.»

So präsentierte sich die FCL-Meistermannschaft vor 30 Jahren.
So präsentierte sich die FCL-Meistermannschaft vor 30 Jahren. (Bild: zvg)

Aber alles will Burri nicht verraten: «Die Besucher dürfen sich auf ein paar tolle Überraschungen freuen.» Natürlich nebst dem Erlebnis, mit dem einen oder andern Meisterhelden von damals auf verbale Tuchfühlung gehen zu können.

Erlös aus Verlosung für FCL-Nachwuchs

Die Retro-Shirts sind ein Geschenk des FC Luzern. Der Erlös aus der Verlosung wird der FCL-Akademie zugutekommen. Der Verein selber ist mit dem Vorstand und einem Fanshop vor Ort vertreten. Weil sich der Verein und seine Helden von einst über die Jahre auseinandergelebt hatten, kamen letztere überhaupt erst auf die Idee, ihre Jubiläumsfeier auf eigene Faust durchzuziehen (zentralplus berichtete). Umso erfreulicher, dass Burri Wochen später festhält: «Wir sind in der Zwischenzeit wieder näher zusammengerückt.»

Worauf freut sich denn der Hausherr am meisten? «Auf schöne Wiedersehen und darauf, mit unseren Fans von damals anstossen zu können», so Burri.

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