Nach einer Woche Pause wissen EVZ-Trainer Dan Tangnes und seine Spieler, auf wen sie am Dienstag in ihrer Halbfinal-Serie treffen werden. (Bild: EVZ/Felix Klaus)
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Nach einer Woche Pause wissen EVZ-Trainer Dan Tangnes und seine Spieler, auf wen sie am Dienstag in ihrer Halbfinal-Serie treffen werden. (Bild: EVZ/Felix Klaus)

EVZ kämpft gegen Lausanne um den Finaleinzug

3min Lesezeit

Im siebten und entscheidenden Viertelfinalspiel hat sich Lausanne gegen die SCL Tigers mit einem 8:1 durchgesetzt. Damit haben sich die Romands zum ersten Mal überhaupt für eine Halbfinalserie qualifiziert – gegen den EV Zug.

Noch vor der Spielmitte und dem 3:0 von Cory Emmerton war die Frage nach dem Sieger in dieser «Belle» geklärt: Die SCL Tigers müssen weiterhin auf ihren ersten Halbfinal-Einzug seit Einführung der Playoffs 1985/86 warten. Mit dem Scheitern der Emmentaler trifft der Qualifikationssieger SC Bern im anderen Halbfinal auf den EHC Biel.

Das in der Qualifikation direkt hinter dem EVZ auf Rang 3 klassierte Lausanne ist einer von zwei Konkurrenten, gegen die das Team von Dan Tangnes mit einer negativen Bilanz vom Eis musste. Die Zuger konnten nur eines von vier Duellen für sich entscheiden. Der andere Verein waren die in die Klassierungsrunde gefallenen ZSC Lions.

Lausanne investierte viel Energie

Ein schlechtes Omen? Nicht unbedingt. Die Lausanner, die am Dienstag in der Bossard Arena zur ersten Halbfinalpartie (20 Uhr) antreten, haben viel Energie investieren müssen, um sich in sieben Spielen gegen die Langnauer durchsetzen zu können. Und dabei hat Cheftrainer Ville Peltonen seine Schlüsselspieler ziemlich stark forciert. Die Zuger hingegen haben ihre Serie als erster Viertelfinalist am letzten Samstag mit vier Siegen gegen Lugano erfolgreich beendet – und seither die Batterien aufladen können.

Der Star des HC Lausanne heisst Dustin Jeffrey, der in der Qualifikation mit 15 Toren und 31 Assists der fünfbeste Punktesammler der Liga war. Zum kanadischen Stürmer gesellen sich die früheren Schweizer NHL-Spieler Christoph Bertschy und Joël Vermin.

Vier ehemalige Zuger bei Lausanne

Beim Gegner stehen auch vier Spieler mit Zuger Vergangenheit in Lohn und Brot: Da ist der Schwyzer Goalie Sandro Zurkirchen (2009 bis 2013 bei EVZ), der Aargauer Verteidiger Robin Grossmann (2014 bis 2018) und der Ostschweizer Stürmer Sandro Zangger (2015 bis 2017). Zudem steht mit Dario Trutmann ein Zuger in der Abwehr der Romands, doch hat der frühere Elite-Junior nie in der ersten Mannschaft der Zuger gespielt.

«Wir werden in erster Linie unser Spiel durchziehen müssen.»

Reto Kläy, Sportchef des EV Zug

Ab Sonntag wird das Zuger Trainer-Team um Dan Tangnes seine Schützlinge auf den Gegner sensibilisieren. «Aus den vier Direktduellen kennen wir ja den Gegner schon ziemlich gut», sagt EVZ-Sportchef Reto Kläy. Deshalb gebe es vielleicht noch Nuancen im Über- oder Unterzahlspiel, die man genauer anschauen müsse.

Für ihn ist klar: «Wir werden in erster Linie unser Spiel durchziehen müssen. Darauf liegt unser Fokus in der Vorbereitung.» Bei den Zugern steht vor allem eine Personalfrage im Fokus: Wer nimmt den vierten Ausländer-Platz neben Garrett Roe, David McIntyre und Brian Flynn ein? Es wird einer aus dem Schweden-Trio Dennis Everberg, Carl Klingberg und Pontus Widerström sein (zentralplus berichtete).

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