Diese Shedhalle auf dem Zuger Landis&Gyr-Arealhalle soll neu belebt werden: Mit einer riesigen Markthalle, einem Playground sowie mit Räumlichkeiten für Festivitäten. (Bild: woz)
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Diese Shedhalle auf dem Zuger Landis&Gyr-Arealhalle soll neu belebt werden: Mit einer riesigen Markthalle, einem Playground sowie mit Räumlichkeiten für Festivitäten. (Bild: woz)

Stadt Zug erhält Markthalle mit 16 Foodständen

3min Lesezeit

Wenn Siemens wegzieht vom Landis&Gyr-Areal, wird sich auf dem Zuger Industriegebiet mitten in der Stadt einiges ändern. Eine Shedhalle etwa wird durch eine riesige Markthalle mit 16 Foodständen und 500 Sitzplätzen für Hungrige und Freunde der Kulinarik zwischengenutzt. Und nicht nur das.

Wolfgang Holz

Bekanntlich verlegt Siemens Building Technologies seinen Standort in Zug von der Gubelstrasse an die Theilerstrasse auf dem Landis&Gyr-Areal. Dort werden in diesen Wochen die neue Produktionshalle sowie ein neues Bürogebäude samt Kongresszentrum fertiggestellt. Denn Zug wird im Zuge der Konzernumstrukturierungen innerhalb der Siemens-Familie neuerdings zum weltweiten Zentrum für «smarte Infrastruktur» aufgewertet (zentralplus berichtete).  

Dieser Umzug von Siemens schafft Räume auf dem Landis&Gyr-Areal. Räume, welche nun mit neuem Leben gefüllt werden sollen.

Fläche von insgesamt 7’600 Quadratmetern

Zumindest in Form einer Zwischennutzung – für dreieinhalb Jahre. Die Pointbreaks Event GmbH in Zürich will in Zusammenarbeit mit der Zuger Axess Architekten AG die Shedhalle am Zählerweg 3 bis 9 auf einer Fläche von 7’600 Quadratmetern zu einer Markthalle mit 16 Foodständen und 500 Sitzplätzen umfunktionieren. Ein entsprechendes Baugesuch liegt derzeit im Baudepartement der Stadt Zug auf.

Die Zählerstrasse 3-9, wo derzeit noch Siemens untergebracht ist, wird dreieinhalb Jahre lang mit einem Gastronomie- und Freizeitangebot zwischengenutzt.
Die Zählerstrasse 3–9, wo derzeit noch Siemens untergebracht ist, wird dreieinhalb Jahre lang mit einem Gastronomie- und Freizeitangebot zwischengenutzt. (Bild: woz)

Auf gut der Hälfte des Areals, auf 3’600 Quadratmetern, sollen sich Zuger, Touristen und Besucher aller Art von Mai 2019 bis Dezember 2022 an den einzelnen Foodständen im Stil eines Street-Food-Festivals verköstigen können und ausprobieren, was ihnen schmeckt. Das kulinarische Angebot wird von der lokalen und internationalen Gastronomie präsentiert. Damit es den Gästen nicht langweilig wird, wechselt an vier der 16 Foodständen regelmässig die Küche.

Es gibt eine grosse Bar und der Gastronomiebetrieb soll sonntags bis donnerstags von 9 bis 22 Uhr und freitags/samstags von 9 bis 24 Uhr geöffnet sein.

Spielplatz für Kinder und Jugendliche

Doch das ist noch nicht alles, was die Zürcher Event-Agentur in der Shedhalle neu anbieten will. Für Kinder und Jugendliche ist auf 2’000 Quadratmetern ein «Playground» geplant – mit Pumptracks, Kletterwand und «Bölleli-Land». Zudem kann man Billard spielen und in einer Bastelbar können Interessierte Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke basteln – wie es im Baugesuch heisst. Der Playground soll sonntags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr und freitags/samstags von 10 bis 24 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist gratis.

Nicht zuletzt gibt es auf 1’800 Quadratmetern ein sogenanntes Prüffeld. Hier kann man Räumlichkeiten für private und gesellschaftliche Zwecke mieten – für Produktpräsentationen, Hochzeiten, Weihnachtsessen und Firmenfeiern.

Bauherrin ist die Credit Suisse Funds AG in Zürich. In der Shedhalle sollen 20 Arbeitsplätze entstehen.

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