Läuft bei den beiden Brüdern: Janosch (links) und Ramon Nietlispach. (Bild: Instagram)
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Läuft bei den beiden Brüdern: Janosch (links) und Ramon Nietlispach. (Bild: Instagram)

Nur das enge Umfeld war in den Verlobungscoup eingeweiht

5min Lesezeit

Am Sonntag sorgte der Zuger Janosch Nietlispach für Aufruhr im Social-Media-Wald: Er verbreitete den Eindruck, dass er um die Hand von Freundin Kristina Radovic angehalten hatte. Heute die Auflösung: Es war nicht er, der den Schritt gewagt hat, sondern sein Bruder Ramon. Nun erklärt der Ex-Bachelor die Gründe für das Missverständnis.

Was gingen am Sonntag die Social-Media-Wogen hoch, als der Zuger Ex-Bachelor Janosch Nietlispach auf Instagram erst ein Champagner-Bild mit der Überschrift «today we have to celebrate» postete und anschliessend nachdoppelte mit einem Foto, das eine Hand mit Ring und die Worte «she said yes» zeigt (zentralplus berichtete).

Eins und eins waren schnell zusammengezählt: Janosch hat um die Hand seiner Freundin Kristina Radovic angehalten, die er 2016 in der TV-Kuppelshow Bachelor kennengelernt hatte. Nach laut Janosch «gefühlten 400’000 Gratulationsnachrichten» folgte am Montagmorgen die Auflösung durch den Zuger: Nicht er wird heiraten, sondern sein Bruder Ramon, der kürzlich das Café Glücklich beim Bahnhof Zug eröffnete und Geschäftsführer des Restaurants Meating in der Zuger Grafenau ist (zentralplus berichtete).

Dieses Bild postete Janosch Nietlispach in seiner Instagram-Story.
Dieses Bild postete Janosch Nietlispach in seiner Instagram-Story. (Bild: Instagram)

Gegenüber zentralplus erklärte Janosch nun, weshalb er das Bild postete. Dabei sei es ihm gar nicht darum gegangen, die Medien aufs Kreuz zu legen, obwohl verschiedenste Portale darauf reingefallen sind und die Verlobung des Ex-Bachelor vermeldet haben.

Gratulationen gehen weiter an den Bruder

«Der Grund für den Post ist, dass ich extrem stolz auf meinen Bruder und seine Verlobte bin, die hochschwanger ist.» In rund vier Wochen soll es so weit sein. Da sie nicht besonders social-media-affin sei, habe er das Bild eben auf seinem Instagram-Account gepostet. «Dann wollte ich die beiden markieren, doch sie besitzt keinen Account.»

«Sie sind selbst schuld, wenn sie solche Dinge publizieren, ohne vorher bei mir nachzufragen.»

Janosch Nietlispach, Ex-Bachelor

Und so kam es, wie es kommen musste. Da nur die Familie und das engste Umfeld eingeweiht gewesen seien, kannten die Gratulationen kaum ein Ende. «Ich habe sie dann Ramon weitergegeben», sagt Janosch. Enttäuschte Reaktionen darauf, dass der Ring nicht am Finger von Kristina Radovic steckte, habe er bislang noch keine bekommen.

 

 

❤️🌹 | Ein Herz und eine Seele sit 1.5 Jahr #bachelor 📸 @tomluthi

Ein Beitrag geteilt von Janosch Nietlispach 🇨🇭 (@janoschnietlispach) amJun 11, 2018 um 1:17 PDT

 

«Medien sind selbst schuld»

Der 29-Jährige gibt sich keine Schuld daran, dass zahlreiche Medien auf den Zug aufgesprungen sind und die «Fake News» verbreitet haben: «Sie sind selbst schuld, wenn sie solche Dinge publizieren, ohne vorher bei mir nachzufragen.» Es sei nicht Sinn der Aktion gewesen, die Leute an der Nase herumzuführen. «Das haben erst die Medien übernommen.»

50 Fragen haben wir gestellt, 35 Minuten hat Janosch Nietlispach für die Antworten gebraucht. Und das inklusive mehreren Unterbrechungen. (Bild: wia)
Janosch Nietlispach hat für Aufregungn in der Welt der sozialen Medien gesorgt. (Bild: wia)

Wenn es darum geht, ob es bei ihm und Kristina bezüglich einer Verlobung auch bald so weit sein wird, lässt sich Janosch nicht in die Karten blicken. Er sagt nur so viel: «Ich und Kristina warten noch ein bisschen.»

Übrigens: Am Wochenende waren Janosch und Ramon Nietlispach am Openair Frauenfeld anzutreffen. Janoschs Fazit: «Für mich war nicht Eminem das Highlight, sondern Ty Dolla Sign sowie Savas und Sido.»

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