Indianischer Katechet bei der Arbeit im Standing Rock Reservat in Norddakota. Gedruckt zwischen 1907–1929. (Bild: Privatarchiv Manuel Menrath)
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Indianischer Katechet bei der Arbeit im Standing Rock Reservat in Norddakota. Gedruckt zwischen 1907–1929. (Bild: Privatarchiv Manuel Menrath)

Die Sioux-Indianer und das Unheil aus der Innerschweiz

16min Lesezeit

Der Luzerner Historiker Manuel Menrath schreibt in seinem neuen Buch über die Missionierung der Sioux-Indianer in Nordamerika. Dieses düstere Kapitel des Katholizismus reicht bis in die Zentralschweiz. Auch ein Pfarrer aus Hochdorf spielt dabei eine Rolle.

Sitting Bull ist neben Crazy Horse und dem fiktiven Winnetou wohl einer der bekanntesten Indianer. Einige mögen von der Schlacht am Little Big Horn gehört haben, wo Sioux-Indianer im Jahr 1876 unter der Führung ihres Chiefs Sitting Bull die 7. US-Kavallerie überraschend vernichtet hatten. Oder vom Massaker bei Wounded Knee, das 14 Jahre später US-Soldaten anrichteten und dabei 300 Sioux, hauptsächlich Frauen und Kinder, ermordeten.

Was viele hingegen nicht wissen: Im Leben des Sitting Bull gibt es eine Episode, die unmittelbar in die Zentralschweiz reicht. Der Luzerner Historiker Manuel Menrath bringt mit seiner lesenswerten Dissertationsschrift «Mission Sitting Bull» Licht in diese bisher unbekannte Geschichte: die Bekehrung der Sioux-Indianer durch Schweizer Katholiken.

Übertragen wurde diese Aufgabe dem Einsiedler Benediktinermönch Martin Marty (1834–1896). 20 Jahre lang widmete sich der Innerschweizer dem Missionieren und biss sich dabei an Sitting Bull die Zähne aus. Diese Zeitspanne stellt Menrath in den Fokus seiner jüngst erschienenen Betrachtung. zentralplus traf den Historiker in seinem Büro an der Universität Luzern.

zentralplus: Wie kamen Sie auf das Thema für Ihr Buch?

Manuel Menrath: Leo Schelbert, ein Schweizer Geschichtsprofessor, der seit 50 Jahren in den USA lebt, hat mich darauf gebracht. Er schickte mir einen Aufsatz, den er 2008 publizierte. Darin porträtiert er Martin Marty und Sitting Bull als Vertreter zweier eigenständiger Kulturen, die sich zwar fundamental voneinander unterscheiden, die man aber zugleich als gleichwertig auffassen müsse. «Equal but different», so das Bonmot.

Mich faszinierte, dass ein Schweizer Missionar in den USA den wohl berühmtesten Indianer aufsuchte, um ihn zum katholischen Glauben zu bekehren. Bislang gab es zum Thema keine kritische Darstellung, die auch der Perspektive der Indianer einen angemessenen Raum zugesteht. Die Seite der Indianer hat man fast immer ausgeblendet. Dieses Manko wollte ich beseitigen. Zudem ist es eine unglaublich spannende Geschichte.

zentralplus: Martin Marty, also die katholische Perspektive, nimmt in «Mission Sitting Bull» dennoch eine tragende Rolle ein.

Menrath: Ich habe mich stark auf Martin Marty fokussiert, weil ich über ihn an die Quellen gekommen bin. Bei den Indianern finden sich nur wenige Quellen, weil diese ja nichts geschrieben haben. Martin Marty wird jedoch nicht nur aus europäischer Sicht beschrieben, sondern es wird auch gezeigt, was die Tätigkeit der Missionare aus indianischer Perspektive bedeutete. Zugegeben, das beinhaltet viel Interpretation, die man aber auf Resultate der neuesten Forschungen zur indianischen Geschichte abstützen kann.

Martin Marty mit zwei Priestern und indianischen Erstkommunikanten an der Immaculate Conception Indian School, Stephan, Crow Creek Reservat, Süddakota, ca. 1888. (Quelle: Privatarchiv Manuel Menrath)
Martin Marty mit zwei Priestern und indianischen Erstkommunikanten an der Immaculate Conception Indian School, Stephan, Crow Creek Reservat, Süddakota, ca. 1888. (Quelle: Privatarchiv Manuel Menrath)

zentralplus: Was für ein Mensch war der Benediktinermönch Martin Marty?

Menrath: Vor allem ein demütiger. Er legte sein Leben in die «Dienste Gottes». Dieses Schicksal wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Geboren 1834 in Schwyz, wuchs Marty direkt neben der Kirche auf. Schon von Kindstagen an trug er missionarisches Gedankengut in sich. Ab 1847 ging er auf die Klosterschule in Einsiedeln, wo er später dem Orden beitrat. 1860 wanderte er in die USA aus, um beim Aufbau der Einsiedler Niederlassung St. Meinrad in Indiana mitzutun. In diesem Kloster wurde er schliesslich 1870 zum ersten Abt geweiht. Danach widmete er sein Leben dem Missionieren der Sioux-Indianer.

«Martin Marty war ein Märtyrer, einer, der leidet, Schmerzen auf sich nimmt, der Passion Christi nacheifert.»

zentralplus: Marty hätte sich für ein angenehmes Leben im Kloster in Indiana entscheiden können. Er hat das Kloster aber verlassen und wählte den beschwerlichen Weg eines Missionars. Was hat ihn angetrieben?

Menrath: Schlussendlich war Marty ein Kulturkämpfer. Im «Auftrag Gottes» hat er sich immer dort eingesetzt, wo es ihn am meisten brauchte. Er ist eher der Märtyrer, einer, der leidet, Schmerzen auf sich nimmt, der Passion Christi nacheifert. Er sagte mal: «Sobald du für die Indianer arbeitest, wiegt das Kreuz zehnmal schwerer.» Trotzdem setzte er sich unermüdlich dafür ein, die Indianer zu bekehren. Denn das brachte dem Katholizismus Grund und Boden. Es ging ihm um die katholische Weltherrschaft. «Gehet hin und lehret alle Völker», heisst es in der Bibel.

Kirchenfenster in der Bishop Marty Memorial Chapel, Yankton, Süddakota. (Foto: Manuel Menrath)
Kirchenfenster in der Bishop Marty Memorial Chapel, Yankton, Süddakota. (Foto: Manuel Menrath)

zentralplus: Sie schreiben dennoch von Ethnozid, also einem kulturellen Völkermord, den die Katholiken an den Indianern begingen. Marty war bestrebt, die indianische Kultur gänzlich auszulöschen. Plagten ihn dabei nie Gewissensbisse?

Menrath: Nein, er hat stets in bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Er handelte in gutem Glauben. Und das auch mit Erfolg. In den USA gilt Marty noch heute als Held. Als «Apostel der Sioux-Indianer» ist er in die Annalen eingegangen. In Amerika gibt es Statuen von ihm, Kirchenfenster, selbst eine Ortschaft und eine Universität wurden nach ihm benannt. Marty wollte die Kultur der Indianer zwar auslöschen, was für die Indianer natürlich ein Drama war. Er handelte allerdings nicht in böser Absicht, sondern wollte die Indianer aus dem seiner Ansicht nach finsteren «Heidentum» befreien.

zentralplus: Martin Marty wuchs in der Innerschweiz auf und erlebte den Sonderbundskrieg von 1847 hautnah. Welche Rolle spielte dieser Krieg für seine Missionarstätigkeit in Nordamerika?

Menrath: Der Sonderbundskrieg war so etwas wie ein Kulturkampf «avant la lettre». Der Begriff Kulturkampf entstand ja erst in den 1870er-Jahren. Viele katholische Geistliche sind nach dem Sonderbundskrieg in die USA ausgewandert, vor allem Benediktiner aus der Innerschweiz. Dies deshalb, weil die Innerschweizer Kantone – als Teile des Sonderbunds – verloren hatten. Der liberale Staat hat gewonnen und forderte Reparationszahlungen von den unterlegenen Kantonen. Diese wiederum beschafften sich das Geld bei ihren Klöstern, von denen einige in der Folge geschlossen wurden. Da auch das Kloster Einsiedeln bedroht war, gründete es in den USA eine Niederlassung, die im Falle einer Schliessung als Refugium dienen sollte.

zentralplus: Sie schreiben: «Es besteht ein direkter globalgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den europäischen Kulturkämpfen und der versuchten Zwangsassimilation der Sioux in den Great Plains.» Können Sie das erläutern?

Menrath: Das ist die Hauptthese des Buches. Im Prinzip zeigt dies auf, wie globalisiert unsere Welt bereits im 19. Jahrhundert war. Nicht nur wirtschaftlich, kolonial oder imperial. Bis anhin hat die Schweizer Kulturkampfforschung nur die Schweiz in den Blick genommen und vor den Landesgrenzen Halt gemacht. Nun ist es aber so, dass die Auswirkungen des Kulturkampfs, wie es der Sonderbundskrieg einer war, bis weit über die Grenzen hinaus reichen.

Der Sonderbundskrieg sorgte dafür, dass katholische Kulturkämpfer die Schweiz verliessen und sich im Ausland an vorderster Front für ihre Kultur engagiert haben. Dort suchten und fanden sie eine neue kulturelle Heimat. Der Kulturkampf konstituierte eine Art katholische Front. Das ist der global-geschichtliche Zusammenhang, diese direkte Verbindung zwischen unserem Kulturkampf und den Sioux-Indianern.

zentralplus: Aber in den USA lebten und predigten schon zu Zeiten des Sonderbundskrieges Katholiken. Geht der Hauptteil des Indianer-Missionierens nicht auf deren Konto?

Menrath: Die Priester, die in den USA geboren waren, predigten vorderhand in ihren Gemeinden. Die wollten nicht in die sogenannte «Wildnis» hinaus. Die Kulturkämpfer aus Europa hingegen hatten nicht nur eine lange und beschwerliche Reise auf sich genommen, sondern vor allem auch ihre Heimat, in der die katholische Kirche zurückgedrängt wurde, verloren. In der «Wildnis» sahen sie die Chance, den Katholizismus wieder stark zu machen, eine neue kulturelle Heimat zu finden. Deshalb das starke Engagement.

«Die Intoleranz gegenüber den Indianern begann auf staatlicher Ebene.»

zentralplus: Ist Ihr Buch eine Anklageschrift gegen den Katholizismus?

Nein. Als Historiker bin ich nicht Ankläger, sondern Untersuchungsrichter. Es wäre eine Anklage, wenn ich sagen würde: Nur die katholische Kirche hat versucht, die Indianer kulturell auszulöschen. Die Katholische Kirche war aber lediglich ein Teil im imperialistischen System. Wenn anklagen, dann die ganze europäische Neubesiedlung Amerikas. Denn diese erfolgte ja ausschliesslich auf Land, das irgendwelchen Natives gehörte.

Als die Katholiken in die Reservate gingen, war es in diesem Sinne schon zu spät. Denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Indianer ihr Land bereits verloren. Der Staat hat die Reservate bereits geschaffen. Die Intoleranz gegenüber den Indianern begann auf staatlicher Ebene, der Staat forderte: Ihr müsst so werden wie wir. Damit haben die Katholiken nichts zu tun.

Von daher ist es für mich keine Anklage, sondern vielmehr eine kritische Auseinandersetzung mit dem Katholizismus. Ich möchte aufzeigen, wie die ganze christliche westliche Gesellschaft versuchte, alle kulturellen Realitäten, die nicht an ihren Gott glaubten, auszuschliessen. Ganz im Sinne von: «one nation under God». Mit meinem Buch möchte ich zeigen, wie der westliche Kulturimperialismus sich in Nordamerika manifestiert und legitimiert hat. Anhand eines Beispiels. Und vor allem möchte ich zeigen, was das für die Natives bedeutete.

Der Luzerner Historiker Manuel Menrath in seinem Büro an der Universität Luzern. (Foto: pbu)
Der Luzerner Historiker Manuel Menrath in seinem Büro an der Universität Luzern. (Foto: pbu)

zentralplus: Auch der Luzerner Geistliche Johann Dolder missionierte in Amerika an vorderster Front. Welche Rolle nimmt er in der Geschichte ein?

Menrath: Johann Dolder war ein Geistlicher aus Beromünster, der rund zehn Jahre in Hochdorf als Pfarrer wirkte. 1881 gab er seine Pfarrstelle auf und zog als Missionar zu den Lakota-Indianern. Er war ein Studienfreund von Marty und lebte einige Zeit in der Einsiedler Niederlassung in Indiana. Seine Beweggründe waren die gleichen wie bei Marty. Aus gesundheitlichen Gründen blieb Dolder allerdings nur zwei Jahre in den USA.

Zum Autor

Manuel Menrath schloss 1995 die Matura Typus B (Latein) an der Kantonsschule Reussbühl ab. Von 1998 bis 2006 arbeitete er als Sekundarlehrer in Beromünster. In den Jahren 2007 und 2008 hatte er ein Mandat als Kultur- und Eventmanager für die Burg Zug, Kulturhistorisches Museum von Stadt und Kanton Zug. Er hat an der Universität Luzern die Fächer Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft studiert und mit der Lizentiatsarbeit «Des Spahis à Triengen – Internierung afrikanischer Soldaten im Jahr 1940» sein Studium 2008 abgeschlossen.

Zurück in der Schweiz verhalf Dolder seinem Freund Marty zu einigem Ruhm. Er hielt Predigten und verfasste Schriften zu den «Heldentaten» des «Apostels der Sioux-Indianer», die in der Luzerner Tageszeitung «Vaterland» erschienen sind. Dolder stellte Marty als Friedensbringer dar. Dabei ging es ihm vor allem darum, das Missionieren in der Öffentlichkeit zu legitimieren und Gelder zu beanspruchen.

Für die Menschen hier war das natürlich spannend. Die Heldengeschichten waren pures Entertainment. Und wenn in den Kirchen der Klingelbeutel herumgereicht wurde, füllten sie diesen noch so gerne mit Kleingeld. Denn so konnte der arme Bauer aus dem Luzerner Hinterland seinen Handlungsspielraum bis in die USA erweitern. Er war überzeugt, mit seiner Spende eine Indianerseele zu retten. Das stärkte in letzter Instanz auch die katholische Gemeinschaft in der Innerschweiz.

zentralplus: Der Kulturkampf zwischen Sitting Bull und Martin Marty ist ein Höhepunkt Ihres Buches. Wieso war Marty derart fixiert auf den Indianer-Chief?

«Einige Indianerreservate sind heute schlicht Drittweltgebiete inmitten der USA.»

Menrath: Marty dachte: «Wenn ich Sitting Bull bekehre, dann fallen seine Gefolgsleute wie Dominosteine.» Deshalb hat er mehrfach versucht, den Chief zu bekehren. Geschafft hat er dies aber nicht. Sitting Bull war standhaft.

Sein Grundproblem bestand darin, dass er die religiöse Kultur der Katholiken nicht verstehen konnte. Zum Beispiel verboten ihm die Missionare den Sonnentanz. Klar, das ist auf den ersten Blick ein blutiges Ritual, bei dem sich die einzelnen Indianer selbst grossen Schmerzen aussetzen. Für die Katholiken ein Akt der Barbarei. Für die Sioux war es aber weit mehr als dies. Für sie galt es, im Ritual für das Wohlergehen ihrer Gemeinschaft ein wirklich kostbares Opfer darzubringen: ihr eigenes Fleisch und Blut. Als Sitting Bull in einer Kirche Jesus am Kreuz mit Dornenkrone und blutüberströmtem Körper sah, muss er sich tatsächlich gefragt haben, warum denn der Sonnentanz verboten wurde, aber dieses Bild nicht.

Sitting Bull, der Chief der Sioux-Indianer. (Quelle: Library of Congress)
Sitting Bull, der Chief der Sioux-Indianer. (Quelle: Library of Congress)

Kurz: Marty konnte die Spiritualität von Sitting Bull nicht verstehen. Und Sitting Bull konnte Martys Gott nicht verstehen. Sitting Bull konnte seine Spiritualität schlicht nicht aufgeben, weil diese Teil seiner Identität war. Das war schliesslich sein Todesurteil.

zentralplus: Sie haben für Ihre Dissertation auch mit Sioux-Indianern gesprochen. Wie geht es dem Volk heute?

Menrath: Einige Indianerreservate sind schlicht Drittweltgebiete inmitten der USA. Mit Arbeitslosigkeitsraten bis 85 Prozent, einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 45 Jahren, dreizehnmal höheren Selbstmordraten und allgemeiner Perspektivlosigkeit.

Es ist aber nicht alles absolut düster. Viele Natives sind wieder aus der Kirche ausgetreten und besinnen sich auf ihre alten Traditionen und Rituale. Viele kommen durch die traditionelle Weltanschauung wieder weg vom Alkoholismus.

Man sieht alles: Indianer, die sich in beiden Kulturen einrichten konnten, zum Teil durchaus erfolgreich. Solche, die nach wie vor katholisch sind. Und solche, die sich komplett vom Katholizismus abgewandt haben. Das verbindende Element zwischen allen ist die Tatsache, dass sie anders sind als die weissen Amerikaner. Sie haben ihre ganz eigene Geschichte. Sie kämpfen auch vermehrt für ihre Rechte, wie das aktuelle Beispiel «Standing Rock» zeigt. Das macht Hoffnung für die Zukunft.

Weniger zuversichtlich stimmt ein anderes Problem. Heute gehen zunehmend einige Freikirchen in die Reservate und versuchen die ihrer Ansicht nach «verlorenen Seelen» zu retten.

zentralplus: Wiederholt sich also die Geschichte?

Menrath: Ja, aber auf groteske Weise. Denn wenn sich die Geschichte wiederholt, wird sie grotesk.

Sioux-Indianer bei der katholischen Missionsstation im Crow Creek Reservat, Süddakota, 1888. (Quelle: Privatarchiv Manuel Menrath)
Sioux-Indianer bei der katholischen Missionsstation im Crow Creek Reservat, Süddakota, 1888. (Quelle: Privatarchiv Manuel Menrath)

Manuel Menrath: Mission Sitting Bull. Die Geschichte der katholischen Sioux. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016. 372 Seiten, CHF 52.–

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