Harold Kreis verdient eine würdige Erinnerung

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Trotz schlechtem Abschneiden des EVZ in den diesjährigen Playoffs hat der abtretende Headcoach Harold Kreis in Zug sportliche und menschliche Akzente setzen können. Und auch die Clubleitung zeigt mit ihrem Vorgehen Professionalität.

Der EV Zug hat mit der vorzeitigen Trennung von Harold Kreis gezeigt, wie ernst es die Organisation mit ihrer Nachwuchsstrategie meint. Der Entscheid zeugt davon, dass die Verantwortlichen sich nicht von einer falschen Portion Sentimentalität leiten lassen.

Dies spricht für ihre Professionalität – ebenso, dass CEO Lengwiler im Gespräch die Verdienste des scheidenden Coaches hervorgehoben hat und es der Organisation ein Anliegen ist, sich auf einer möglichst freundschaftliche Ebene zu trennen.

Denn bei aller berechtigten Kritik, die Kreis im Nachgang der diesjährigen Playoffs einstecken musste, und trotz der Sinnhaftigkeit des Zuger Entscheides, hat es Kreis verdient, in würdiger Erinnerung zu bleiben.

Einerseits weil er der EVZ-Gemeinde letzten Frühling mit dem erstmaligen Finaleinzug nach 19 Jahren magische Augenblicke beschert hat, anderseits weil er sich – auch in schmerzhaften Momenten wie nach dem blamablen Ausscheiden in Lugano 2016, als er sich nach der mitternächtlichen Ankunft des Mannschaftscars in Zug einem erbosten Kern der Fankurve gestellt hat – stets fair, zuvorkommend und geduldig Zeit genommen hat, um den EVZ nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten. Dafür gebührt Kreis höchster Respekt.

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von Markus Mathis

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FDP-Baudirektor Urs Hürlimann muss auf der Grabenstrasse in Zug Tempo 30 einführen. Gegen seinen Willen. Er macht dies mit einer solchen Unlust, dass man der Zuger Regierung ihre neue Strategie bei der Lämbekämpfung nicht recht abnehmen mag.

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