Hängt statt der Bobo-Kampagne bald dieses Plakate in den Strassen von Luzern? (Bild: Montage zentralplus)
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Hängt statt der Bobo-Kampagne bald dieses Plakate in den Strassen von Luzern? (Bild: Montage zentralplus)

Nach DJ Bobo: Diese Kampagnen mit Promis wollen wir sehen

5min Lesezeit 2 Kommentare

DJ Bobo appelliert an die Luzerner, ihre Schmerzen und Krankheiten alleine auszukurieren. Wir hätten da noch ein paar andere Ideen für tolle Plakate und wirkungsvolle Kampagnen … 

«Everybody» sang DJ Bobo vor gefühlten Jahrzehnten. Ein Song, der so manchen Ohrenschmerzen bereitet. Damit nicht jedermann wegen solchen Bagatellen gleich zum Arzt rennt, gibt der Luzerner Musiker nun sein Gesicht und seinen Namen für eine kantonale Kampagne her. «Gehen Sie nicht wegen jedem Bobo zum Arzt», scheint er uns gutgelaunt von den Plakaten entgegenzurufen:

DJ Bobo in der neuen Kampagne.
DJ Bobo in der neuen Kampagne. (Bild: zvg)

In Wahrheit ist es Regierungsrat Guido Graf (CVP), der uns die Botschaft zuflüstert. Damit will er die Gesundheitskosten senken (zentralplus berichtete). 

100'000 Franken lässt sich der Kanton Luzern die Kampagne kosten. Das hat Kritiker auf den Plan gerufen. Doch klar ist bereits jetzt: Über die Kampagne wird gesprochen.

Und weil's so gut läuft, hätten wir gleich ein paar weitere Ideen, wie Luzern dank prominenter Unterstützung seine Botschaft an die Leute bringen könnte. Wir würden uns auch mit etwas weniger als 100'000 Franken zufrieden geben, versprochen.

1. Wie Luzern nebst Gesundheits- auch Bildungskosten senken könnte:

Comedian Johnny Burn. 
Comedian Johnny Burn. 

2. Wie Luzern sein Image stärken könnte:

Late-Night-Talker Dominic Deville.
Late-Night-Talker Dominic Deville.

3. Ein Aufruf zur guten Laune kann Psychiater-Kosten senken:

Sängerin Heidi Happy zeigt im Namen, dass man auch einfach glücklich sein könnte.
Sängerin Heidi Happy zeigt im Namen, dass man auch einfach glücklich sein könnte.

4. Vielleicht kann Luzern so seine Wirtschaft ankurbeln: 

Moderator Andy Wolf.
Moderator Andy Wolf.

5. Wie Luzern bei der Polizei weiter sparen könnte:

Nicht immer ist's so dramatisch wie bei den Luzerner Tatort Kommissaren.
Nicht immer ist's so dramatisch wie bei den Luzerner Tatort Kommissaren.

6. Wie sich Luzern bürgernäher verkaufen könnte: 

Künstlerin Milo Moiré könnte dem Kanton ein Vorbild sein in Sachen Transparenz.
Künstlerin Milo Moiré könnte dem Kanton ein Vorbild sein in Sachen Transparenz.

7. Wie Luzern beim Service public sparen könnte: 

Der Prototyp des Postbeamten: Emil Steinberger.
Der Prototyp des Postbeamten: Emil Steinberger.

8. Auch um seine Tiefsteuern anzupreisen, könnte Luzern neue Wege gehen:

Weniger ist mehr: Influencerin Anja Zeidler hat ihre Brustimplantate entfernen lassen.
Weniger ist mehr: Influencerin Anja Zeidler hat ihre Brustimplantate entfernen lassen.

9. Wie Luzern einmal mehr bei der Bildung sparen könnte: 

Ex-Miss-Schweiz Kerstin Cook hat es vorgemacht.
Ex-Miss-Schweiz Kerstin Cook hat es vorgemacht.

10. Und schliesslich: Wie Luzern für eine tolerantere Fehlerkultur einstehen könnte:

FCL-Urgestein David Zibung hat schon 499 Spiele im Luzerner Dress absolviert, nicht immer auf dem gleich guten Level.
FCL-Urgestein David Zibung hat schon 499 Spiele im Luzerner Dress absolviert, nicht immer auf dem gleich guten Level.
 

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