Die Mutter des vermissten Mädchens ist in Angst und Schrecken. Über Facebook hoffen sie nun, Hinweise zu finden. (Bild: Facebook)
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Die Mutter des vermissten Mädchens ist in Angst und Schrecken. Über Facebook hoffen sie nun, Hinweise zu finden. (Bild: Facebook)

14-jähriges Mädchen aus Luzern wurde vermisst

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Seit Sonntagabend wird in Luzern ein 14-jähriges Mädchen gesucht. Die Mutter hat Angst – und versucht nun, über Facebook ihre Tochter wiederzufinden.

Update: Das Mädchen ist mittlerweile wieder aufgetaucht (Hier geht's zum Artikel)

«Ich habe Angst, es ist furchtbar», sagt die Mutter des vermissten Mädchens mit zittriger Stimme gegenüber «zentralplus». Seit Sonntagabend wird A. Grüter vermisst. Gar die konkrete Minutenangabe kann die Mutter nennen, seit ihre Tochter nicht mehr gesehen wurde: 48 Stunden und 20 Minuten.

Das 14-jährige Mädchen mit den braunen Haaren und blauen Augen habe viele falsche Freunde. Mutter Margot Grüter schliesst nicht aus, dass ihre Tochter bereits die Kantonsgrenze überschritten habe. Vielleicht sogar mit ihrem 19-jährigen Freund.

Kind verschwand aus Heim

Wie die Mutter erzählt, sei ihre Tochter aus einem Heim im Luzerner Wesemlin-Quartier ausgebrochen. Die Luzerner Polizei ist informiert, was gegenüber zentralplus bestätigt wurde. Dennoch fahndet die Familie selbst. Aus diesem Grund lancierte die Familie diesen Dienstagnachmittag auch einen Aufruf in der Facebook-Gruppe «Du besch vo Lozärn wenn …». Mittlerweile wurde der Post in der Gruppe, die rund 13'500 Mitglieder zählt, entfernt.

Vermutlich habe A. schwarze Jeans an sowie bordeaux-rote Turnschuhe. Zudem trage sie wahrscheinlich eine schwarze Tasche.

Polizei warnt vor selbständiger Suche

Der Luzerner Polizeisprecher Urs Wigger warnte in einem vergangenen Interview mit zentralplus vor einer selbstorganisierten Suche via Facebook (zentralplus berichtete).

«Eine Öffentlichkeitsfahndung sollte in jedem Fall der Polizei überlassen werden. Nur so hat man auch die Gewähr, dass nur Fakten weiterverbreitet werden», sagte Wigger. Er wies jedoch auch darauf hin, dass durch Facebook schnell viele Personen auf einen Vermisstenfall aufmerksam gemacht werden können.

Hinweis: Um den Persönlichkeitsschutz der wieder aufgetauchten jungen Frau zu wahren, wurde das Bild geschwärzt und der vollständige Name aus dem Artikel entfernt.

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