Artikel aus 2013

  • Emanuel Ammon/AURA: Nicht nur die Aussicht ist für Unternehmen in Luzern paradiesisch (auf dem Bild: Bucherer AG, Luzern)

    Bürger sollen für ausbleibende Unternehmenssteuer bluten

    Per 2012 hat der Kanton Luzern die Unternehmenssteuer halbiert und wurde so zum steuerlich attraktivsten Firmenstandort der Schweiz. Bis dato blieb der erhoffte Effekt, mit mehr Unternehmen das Steuersubstrat zu erhöhen, jedoch aus. Das entstandene Loch bei den Einnahmen sollen nun vor allem Privatpersonen füllen, welche eh schon mit Steuererhöhungen in der Wohngemeinde zu rechnen haben. Weiterlesen

  • mag: Das Hallenbad Allmend in Luzern liegt an der Grenze zur Gemeinde Horw. Ungefähr zwei Drittel der jährlich 238'000 Besucher kommen aus den Nachbargemeinden.

    Auswärtige Schwimmer sollen mehr bezahlen

    Der Gemeindeverband LuzernPlus lehnte an seiner Delegiertenversammlung eine gemeinsame Finanzierung regional bedeutender Sportstätten ab. Emmen, Kriens und Luzern hätten davon finanziell profitiert. Mit erhöhten Eintrittspreisen für auswärtige Nutzer wollen sie nun Druck auf die übrigen Verbandsgemeinden ausüben. Weiterlesen

  • Flavia Rivola: Keine Altersmilde: Rolf Schweiger, Zuger Alt-Ständerat (FDP), ist auch mit 69 Jahren noch engagierter Verfechter einer liberalen Wirtschaftsordnung.

    «Für tiefere Wohnungspreise ärmer zu werden, ist nun wirklich das Falscheste»

    Rolf Schweiger galt lange Jahre als einer der einflussreichsten Schweizer Parlamentarier. Seit seinem Rückzug aus dem Ständerat 2011 zieht der frühere FDP-Präsident seine Fäden im Hintergrund. Wir sprachen mit dem engagierten Vertreter der Zuger Wirtschafts- und Steuerpolitik über seinen langsamen Abschied aus der Politik, den Wandel in Zug, Steuern und das Image des Wirtschaftskantons. Weiterlesen

  • bra: Nebst den Mittelschulen wären auch die Luzerner Berufsschulen von den Zwangsferien betroffen. Hier die Berufsschule des KV Luzern.

    Eine Totgeburt, die Narben hinterlässt

    Nachdem sich sämtliche Fraktionen gegen die Zwangsferienwoche ausgesprochen haben, erweist sich die geplante Sparmassnahme als Totgeburt. Dennoch hat die Debatte bei den Gegnern tiefe Narben hinterlassen. Das Vertrauen in die Regierung ist – zumindest vorerst – weg. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon/AURA: Die Zwischennutzung im alten Biregg-Hallenbad hat die gröbsten finanziellen Schwierigkeiten überstanden.

    Neubad lässt Kritiker verstummen

    Am 1. September 2013 öffnete das Neubad seine Türen und zieht nach 100 Tagen ein erstes Fazit. Dabei ist vom ehemaligen Hallenbad an der Bireggstrasse nur Positives zu hören: Der Start der Zwischennutzung sei erfolgreich verlaufen und das Projekt habe sich im Quartier bereits bestens verankert. Damit kann das Neubad als Pionierleistung in Sachen Zwischennutzung in die Luzerner Geschichte eingehen. Weiterlesen

  • Screen-Shot: Der Titel über den bezahlten Statements suggeriert, dass die Luzerner Stadträte und weitere Politiker diese Webseite offiziell unterstützen.

    SVP nimmt «zweifelhafte Internetplattform» ins Visier

    Sollen Stadträte für eine «zweifelhafte Internetplattform» werben dürfen? Dies wollte die SVP in einer Interpellation wissen. Gemeint ist eine privat betriebene Webseite, die für die Wahlen 2011/2012 ins Leben gerufen wurde. Sauer stösst den SVP-Grossstadträten Peter With und Lisa Zanolla-Kronenberg vor allem auf, dass suggeriert wird, die Plattform werde durch Stadträte und Stadtpräsident Stefan Roth finanziell und inhaltlich unterstützt . Weiterlesen

  • Verkehrshaus der Schweiz:

    Das Bordbuch Dampfschiff «Rigi»

    Das Dampfschiff «Rigi» ist ein einzigartiger Zeitzeuge für die Industrialisierung der Schweiz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es diente zuerst als Frachtschiff von Luzern nach Flüelen und beförderte später die ersten Touristen als Salondampfer auf dem Vierwaldstättersee. Nach 105 Dienstjahren fand es den Weg in den damaligen Gartenhof des Verkehrshauses der Schweiz. Weiterlesen

  • Google Maps: Das ehemalige Altersheim Hirschpark wird ab Frühjahr 2014 zum Asylzentrum

    Asylzentren: Eine pragmatische Zwischenlösung

    Die Stadt Luzern will im ehemaligen Altersheim Hirschpark ein Zentrum für 100 Asylsuchende einrichten. Im Vergleich zu anderen Gemeinden erfolgt die Umsetzung eines Asylzentrums geradezu im Rekordtempo. Grosse Nebengeräusche blieben bisher aus. Hat der Kanton Luzern aus den Kommunikationsfehlern von Fischbach & Co. gelernt? Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Das Ausmass des Umbaus dieses Bürogebäudes ist aussen nur schwer zu erkennen.

    Schöner, besser?

    Die Umgestaltung eines bestehenden Bürogebäudes am Geissensteinring 26 in Luzern hat zu einem neuen Gebäudeausdruck geführt. Statt wie bisher in Beton sind die Brüstungen mit farbig hinterlegtem Glas ausgeführt. Weiterlesen

  • pd: Erika und Marcel Rinderli (links) übergeben ihre Rezepturen an Viktor Käppeli und Christian Rogenmoser (rechts), Betreiber der Aklin-Metzgerei beim Zytturm.

    Letzte Tage für Zugs Metzgerei Rinderli

    Marcel Rinderli schliesst nach 26 Jahren seine Metzgerei im Guthirt-Quartier und übergibt das Rezept seiner Chriesiwurst an die Betreiberin der Aklin-Metzgerei beim Zytturm. Für einmal erfolgt die Geschäftsausgabe nicht mangels Nachfrage. «Nach 31 Jahren bin ich vor allem müde», begründet der Metzgermeister die Geschäftsauflösung. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon/AURA: Mit einem symbolischen Trauermarsch wollen die Schülder die Bildung zu Grabe tragen.

    Schüler wollen Bildung zu Grabe tragen

    Die Luzerner Kantonsregierung schlägt vor, mit einer zusätzlichen Ferienwoche an den Berufs- und Kantonsschulen in den Jahren 2014 und 2015 weitere 8 Millionen Franken einzusparen. Befragungen von zentral+ vor wenigen Tagen zeigten, dass der «Zwangsurlaub» schlechte Karten hat und teilweise sogar auf massiven Protest stösst. Nun überrascht die Planungs- und Finanzkommission des Kantons mit einer klaren Haltung (siehe Box) und die Schülerschaft geht – erneut – auf die Strasse. Weiterlesen

  • mag: Das LABOR Luzern ist Teil einer Ateliergemeinschaft, die sich auf dem Areal Rösslimatt befindet.

    Szene der freien Kreativen blüht

    Innovativ, fantasievoll, handwerklich begabt. In der Stadt Luzern wimmelt es von kreativen Personen, die sich in Ateliers, Büros, Studios und Werkstätten engagieren. Zusammen bilden sie einen Wirtschaftszweig, der im Bewusstsein vieler gar nicht existiert. Laut Exponenten aber als «bedeutend» eingeschätzt wird. Weiterlesen

  • mag: Regierungspräsident Guido Graf und LUSTAT-Direktorin ad interim Edith Lang präsentierten den Sozialbericht 2013, der anhand statistischer Daten die Lage der Luzerner Bevölkerung beleuchtet.

    Traditionelles Familienbild verblasst

    Im Fokus des Berichts steht dieses Mal nicht die Armut, sondern das sich wandelnde Familienbild. Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen weiterhin. Die Politik müht sich ihrerseits bei der Verbesserung der sozialen Lage mit dem Spardruck ab. Weiterlesen

  • asc: «Ich gehe davon aus, dass es nicht so schlimm gekommen wäre», glaubt Markus Bieri, Zuger Bauernpräsident.

    Uneinigkeit unter Bauern hat einschneidende Konsequenzen

    Nur die ganz grossen landwirtschaftlichen Betriebe, die sehr extensiv wirtschaften, würden von der neuen Agrarpolitik profitieren, sagt Markus Bieri. Der Zuger Bauernpräsident erklärt, dass die Bauern mitschuldig seien, dass es überhaupt so weit gekommen sei. «Bei der Agrarpolitik 2014-2017 müssen wir die Verantwortung in den eigenen Reihen suchen.» Weiterlesen

  • Emanuel Ammon/AURA: Wenn alte Menschen Pflege brauchen, kann es rasch sehr teuer werden.

    «Direkte Kontrollen gegen Missbräuche gibt es nicht»

    Die häusliche Betreuung pflegebedürftiger Menschen nimmt zu. Diese Aufgaben werden überwiegend von Spitex-Organisationen übernommen. Ein paar wenige Pflegefachkräfte haben die Zeichen der Zeit erkannt und arbeiten selbstständig. Im Kanton Luzern waren dies 2012 lediglich zehn Personen. Zwei Pflegefachfrauen, die diesen Schritt gewagt haben, sprechen über ihre Erfahrungen mit Patienten, Krankenkassen und den Tücken der Selbständigkeit. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon: Kinder wollen auch ausserhalb von Familie und Schule optimal betreut sein.

    Mehr Plätze in der Zuger Kinderbetreuung

    Die Zahl der angebotenen Plätze in der familienergänzenden Kinderbetreuung hat sich im Kanton Zug seit 2005 verdoppelt. Das Angebot ist jedoch je nach Gemeinde unterschiedlich ausgestaltet. Am wenigsten Plätze werden in Walchwil und Neuheim angeboten, während Zug, Baar, Risch und Steinhausen ein überdurchschnittliches Angebot bereitstellen. Nach wie vor bestehen für subventionierte Plätze Wartelisten. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon / zentral+: Der Verband der Luzerner Polizei übt massive Kritik.

    Polizeiverband kritisiert Kommando und Politik

    Die Führungskrise um den Luzerner Polizeikommandanten Beat Hensler hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Polizei selbst. Der Verband Luzerner Polizei VLP spricht von einer schlechten Stimmung im Korps und stellt eine «bedenkliche Vertrauenskrise in die polizeiliche wie politische Führung der Luzerner Polizei fest.» Regierungsrätin Yvonne Schärli verweist darauf, dass bereits Anfang Juli 2013 beschlossen wurde, die Zusammenarbeit mit dem VLP zu verbessern. Dieser Prozess sei im Gang, das Projekt laufe gut. Weiterlesen

  • asc:

    «So werden unsere Böden in 50 Jahren völlig zerstört sein»

    Auf den 1. Januar 2014 tritt die neue Agrarpolitik in Kraft. Während viele Bauern jammern, weil sie keine Tierbeiträge mehr erhalten werden, ist der Walchwiler Toni Hürlimann zuversichtlich. Er setzt ganz auf die Natur. «Ich habe keine Angst mehr! Ich arbeite so, wie ich es für richtig halte», sagt der Bio-Bauer. Weiterlesen

  • PD: Das Zentrum St. Michael muss nicht schliessen.

    Zentrum St. Michael: Finanzierung vorerst gesichert

    Die Stadt Luzern zahlt weiterhin einen jährlichen Betriebsbeitrag ans Zentrum St. Michael im neuen Stadtteil Littau. Darauf haben sich Vertreter der Stadt und der römisch-katholischen Kirchgemeinde Littau geeinigt. Die ersten Verhandlungen waren im Sommer erfolglos abgebrochen worden. Die Einigung ist positiv, doch die Kosten sind damit nicht gedeckt. Ab 2014 werden darum die Mietpreise erhöht. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon/AURA: Das Staatsarchiv des Kanton Luzerns in den 70er Jahren

    Noch ist es mit der Transparenz nicht weit her

    Neben dem Bund haben in der Zwischenzeit 19 von 26 Schweizer Kantonen das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt. Damit haben Bürger und Medien im Grundsatz freie Einsicht in die Arbeit der Behörden, sofern die Dokumente nicht als vertraulich eingestuft werden. Zu den fehlenden sieben Kantonen gehören auch Luzern und Zug. Einem davon droht gar der letzte Platz in Sachen Transparenz. Weiterlesen

  • Luzerner Polizei:

    Hausbrand in Meggen

    Am Mittwoch brannte in Meggen ein unbewohntes Einfamilienhaus. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Brandursache ist noch unbekannt. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon:

    Reise in die Vergangenheit zu den Vereinen 1981

    1981 war der Luzerner Fotograf Emanuel Ammon mit seiner Kamera oft im Luzerner Hinterland unterwegs. Dabei porträtierte er verschiedene Vereine, beispielsweise den Schwingklub Wiggertal und die Theatergesellschaft Willisau. Weiterlesen

  • Gerold Kunz: Das Modehaus-Spengler steht als Sinnbild für einen unzimperlichen Umgang mit der Altstadt ein.

    Stadtschminke

    Das einst als «das modernste Modehaus der Schweiz» angepriesene Geschäftshaus an der Reussbrücke wird gegenwärtig renoviert. Eine Herausforderung der speziellen Art.  Weiterlesen

  • Sarah Leonhardt:

    Dach-Perspektiven

    Das Hauptmerkmal des KKL war in den letzten Monaten nicht etwa das überhängende Dach, sondern die Gerüsttürme, um jenes zu reparieren. Bevor die Gerüste Ende Monat abgebaut werden, bietet das Luzerner Haus der Öffentlichkeit ein besonderes Erlebnis: Eine Führung hoch hinaus auf das von Jean Nouvel entworfene Wahrzeichen. Weiterlesen

  • : Sex Statue im Thirumayam temple

    Sex

    CF über Krieg, postmoderne Schwachsinnsdrinks und das Ende der Welt. Weiterlesen

  • Emanuel Ammon: Umstrittener Umgang mit Sträflingen in Schweizer Gefängnissen.

    Grundrecht Therapie?

    Die Behandlung von Sträflingen in Schweizer Gefängnissen ist ein heikles Thema. Thomas Werner von der SVP hat dazu eine klare Meinung: Den Luxus abschaffen, die therapeutische Betreuung auf ein Minimum reduzieren und die Täter länger in Haft halten. Weiterlesen

  • Sarah Leonhardt:

    «Es esch Määs z'Lozärn»

    Wenn in der Stadt Luzern der Duft von Magenbrot und Mandeln in der Luft liegt, weiss man, «es esch Määs z'Lozärn » . Seit letzten Samstag begeistert die Chilbi mit ihren neuen Fahrgeschäften auf dem Inseli wieder Gross und Klein. Für diejenigen, die es etwas ruhiger mögen, laden die verschiedenen Stände an der Seepromenade zum Flanieren ein. Weiterlesen

  • sle: Katharina Steiner in ihrem Atelier an der Maihofstrasse.

    Cupcake-Kurs bei der Zuckerbäckerin

    Klein, süss und farbig: Die kultigen Cupcakes zum selber machen. zentral+ besuchte einen Cupcake-Kurs bei der Zuckerbäckerin. Weiterlesen

  • Red Bull Content Pool:

    Red Bull XRow

    Am Samstag fand der 4. Red Bull XRow statt. 20 Boote aus ganz Europa und den USA waren am Start. Für die Schweiz traten unter anderem die frisch gekrönten Weltmeister Simon Niepmann und Lucas Tramèr an. Mit 19 Kilometer rudern, 7 Kilometer laufen und einem fast 100 Kilo schweren Achterboot auf den Schultern, kämpften sich die Teilnehmenden von Zug bis nach Luzern. Weiterlesen

  • : Gruss aus der Küche: Lachs auf Gemüsebeet

    Essen wie zu Gotthelfs Zeiten

    Wir wagen uns aufs Land – und finden im hintersten Zipfel Luzerns den Löwen. Nicht irgendeiner, sondern jener, in dem schon der Französische Kaiser Napoleon nächtigte. Heute aber könnte das, was aufgetischt wird, Schweizerischer nicht sein. Weiterlesen