PUK-Bericht zum Fall Romer verzögert sich

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Die Ergebnisse der Untersuchung im Fall Ivo Romer in der Stadt Zug verzögern sich. Die parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) beschäftigt sich seit Ende Januar 2013 mit der Aufklärung der Vorwürfe an den ehemaligen Zuger Stadtrat. Romer trat 2012 zurück, weil ihm vorgeworfen wird, dass er in seinem Nebenamt als Vermögensverwalter mehrere Millionen Franken veruntreut habe.

Gegen ihn laufen aktuell zwei Untersuchungen. Einerseits eine Strafuntersuchung bei den Zuger Strafverfolgungsbehörden und andererseits eine politische Aufarbeitung der Abläufe in der Zuger Stadtverwaltung durch die PUK.

Der Termin für den Schlussbericht der PUK ist nun schon mehrmals verschoben worden. Zunächst wurde er auf Ende Oktober 2013 festgelegt. Im November letzten Jahres kündigte PUK-Präsident Jürg Messmer gegenüber der «Neuen Zuger Zeitung» eine neue Frist an und sagte: «Wir gehen davon aus, dass wir den Bericht im Januar vorlegen können.» 

Bald ist Ende Januar und der Bericht ist immer noch nicht da. Die PUK-Mitglieder geben auf Anfrage von zentral+ keine weiteren Auskünfte. Jürg Messmer sagt: «Die Arbeiten der PUK sind noch nicht abgeschlossen. Da es sich bei unseren Arbeiten jedoch um eine laufende Untersuchung handelt, können wir Ihre Fragen über  die Verzögerung nicht beantworten. Sobald die Arbeit der PUK abgeschlossen ist, werden wir zu einer Pressekonferenz über die Ergebnisse einladen.»

Auch bei der Zuger Staatsanwaltschaft ist das Ende noch nicht absehbar. Der Mediensprecher Marcel Schlatter sagt: «Im Fall Ivo Romer läuft die Strafuntersuchung tatsächlich immer noch. Sie gestaltet sich sehr umfangreich, unter anderem aufgrund des internationalen Bezugs des Falles. Komplizierte Rechtshilfeersuchen an die Republik Südafrika nehmen viel Zeit in Anspruch. Die Untersuchung wird bestimmt noch mehrere Monate dauern.»

 

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