Claudio Lustenberger verabschiedet sich bei der offiziellen Verabschiedung vor dem letzten Heimspiel gegen Zürich mit einer Umarmung von Präsident Philipp Studhalter. (Bild: ain)
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Claudio Lustenberger verabschiedet sich bei der offiziellen Verabschiedung vor dem letzten Heimspiel gegen Zürich mit einer Umarmung von Präsident Philipp Studhalter. (Bild: ain)

Claudio Lustenberger wird gefeiert

2min Lesezeit

Schöne Geste der Luzerner Klubführung: Vor Beginn des letzten Auftritts in dieser Saison vor eigenem Anhang verabschiedet er fünf Spieler in der Swissporarena: Am emotionalsten wird es beim langjährigen Captain Claudio Lustenberger (32).

Nachwuchsspieler hatten sich auf dem Platz zu einem Spalier aufgereiht. Alle trugen sie ein weisses Shirt mit der Nummer 7 - eine Hommage an Claudio Lustenberger und dessen langjähriger Rückennummer. Am Ende der beiden Reihen hatten sich Sportchef Remo Meyer und Präsident Phllipp Studhalter aufgestellt. Als erstes war es an Stürmer Tomi Juric, sich vor dem zweitletzten Meisterschaftsspiel gegen den FC Zürich einen Blumenstrauss und Dankesworte abzuholen (zentralplus berichtete).

Ihm folgten Goalie Mirko Salvi sowie die beiden Verteidiger Yannick Schmid und Dren Feka. Sie alle werden in der nächsten Saison nicht mehr das Dress der Luzerner tragen.

FCL-Fans huldigen der treuen Seele

Am emotionalsten wurde es beim letzten Spieler, der verabschiedet wurde: Seine Teamkollegen trugen schon beim Warmlaufen alle die Nummer 7 auf dem Rücken, und als Claudio Lustenberger nach dem Zeigen eines Videoclips zu seinen Ehren durch den Spalier schritt, jubelten ihm die Fans mit «Super Claudio, Super Claudio» zu.

Es war für den Spieler, den Klub und die Fans eine schöne Sache. «Danke vielmals, wir sehen uns nächste Saison wieder», bedankte sich Lustenberger. Er wird ab Juli als Talentmanager für den FCL weiterarbeiten.

Auf einem Spruchband huldigten sie dem langjährigen FCL-Captain, der nach 13 Jahren und über 400 Pflichtspielen zurücktritt: «För blau ond wiss zerresse – of honderti Agebot gschesse.» In der Tat ist eine solche Klubtreue im modernen Fussball aussergewöhnlich (zentralplus berichtete).

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