Drei grüne Zuger Jungspunde wollen in den Nationalrat

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An der Mitgliederversammlung der Jungen Alternativen Zug vergangenen Freitag nominierten die Jungen Alternativen Zug ihre Nationalratsliste. Von der Jungpartei werden Julia Küng (18), Michèle Willimann (28) und Luzian Franzini (23) in das Rennen um die drei Nationalratssitze geschickt.

«Als junge Klimaaktivistin möchte ich dafür sorgen, dass auch kommende Generationen noch eine Zukunft auf unserer Erde haben!» meint Julia Küng. Deshalb kandidiere die 18-jährige Zugerin für den Nationalrat.

Für Michèle Willimann stehen die Wahlen im Herbst ganz im Zeichen der Frauen. «Leider sitzen im Parlament auch 2019 noch mehrheitlich ältere Herren. Es ist dringend an der Zeit, dass wir Frauen auch im nationalen Parlament würdig vertreten sind!»

Auch die Transparenz in der Parteienfinanzierung sei ein grosses Thema für Luzian Franzini. «Gerade in einem Wahljahr fliessen wieder Millionenbeiträge in politische Kampagnen. Die Stimmbevölkerung hat dabei das Recht auf mehr Transparenz. Deshalb lancieren wir im Sommer die Transparenzinitiative!».

Überzeugt, die stärkste Jungpartei zu sein

Tim Kilchsperger, Co-Wahlkampfleiter der Jungen Alternative, ist überzeugt, dass mit diesem starken Dreierticket das eigene Wahlziel erreicht werden könne. «Wir wollen an den Wahlen im Herbst die stärkste Jungpartei des Kantons Zug sein.»

Ebenfalls überlege sich die Jungpartei eine Ständeratskandidatur. Die Entscheidung darüber sei aber auf die nächste Mitgliederversammlung vertagt worden, schreibt die Jungpartei in einer Mitteilung.

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