Dampferparade auf dem Vierwaldstättersee. Dank den «Dampferfreunden» sind die Raddampfer immer noch seetüchtig. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)
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Dampferparade auf dem Vierwaldstättersee. Dank den «Dampferfreunden» sind die Raddampfer immer noch seetüchtig. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Die Dampferfreunde Vierwaldstättersee haben einen neuen Präsi

2min Lesezeit

Die Dampferfreunde Vierwaldstätterssee wählten am 11. Mai in Buochs Franzsepp Arnold zu ihrem neuen Präsidenten. Er folgt auf Damian Müller, der sein Amt aus beruflichen Gründen aufgibt, um mehr Zeit für sein Mandat als Ständerat und seine Aufgabe bei SwissLife zu haben.

Die diesjährige Jahresversammlung der Dampferfreunde fand nach einigen Jahren Pause wieder in Buochs statt, das sonst nur noch selten von Dampfschiffen angefahren wird, dies vermeldet der Verein in einer Meldung. Da die «Stadt Luzern» wegen der bis 2021 dauernden Generalrevision derzeit ausser Betrieb sei, seien diesmal die «Uri» und die «Unterwalden» im Einsatz gewesen und seien beim Anlegen von zwei Alphornspielern willkommen geheissen worden.

Nach den Grussworten von Gemeindevizepräsident Werner Zimmermann und Regierungsrat Othmar Filliger begrüsste Vereinspräsident Damian Müller ein letztes Mal die gut 880 anwesenden Mitglieder und Gäste. Im Zentrum der Versammlung sei denn auch die Wahl seines Nachfolgers gestanden.

Dampferfreunde-Vizepräsident Werner Grossniklaus habe den abtretenden Präsidenten als kommunikativen Initiator, Mediator und Realisator gelobt. Damian Müller wurde einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Für sein Amt zur Verfügung gestellt hatte sich der Urner Unternehmer Franzsepp Arnold. Als CEO und derzeit auch Verwaltungsratspräsident des im Sand- und Kiesabbau tätigen Familienunternehmens Arnold Co. AG, Flüelen, sei er seit je her mit dem See und der Schifffahrt eng verbunden, so die Mitteilung.

Ein ehemaliger Urner Gemeindepräsident wird gewählt

Der 61-jährige Urner ist zudem Präsident des Schweizerischen Bagger- und Lastschiff-Verbandes sowie Vorstandsmitglied des Fachverbandes der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie FSKB. Bei der Revision des Dampfschiffs «Uri» war er OK-Präsident für seinen Kanton.

15 Jahre lang war er im Gemeinderat tätig, davon sechs Jahre als Präsident. Bei einer ganzen Reihe traditionsreicher Innerschweizer Anlässe wirkte er als OK-Präsident mit. Die Versammlung folgte der Empfehlung des Vorstands geschlossen und wählte Franzsepp Arnold einstimmig zum neuen Präsidenten.

Sammlung für die «Stadt Luzern» ist gut unterwegs

Positiv gewesen seien auch die Ausführungen von Werner Meier, der für die Finanzen des Vereins zuständig ist. Er teilte mit, dass bereits gut die Hälfte des vereinbarten Beitrags von vier Millionen Franken für das Schiff «Stadt Luzern» eingegangen seien. SGV-Verwaltungsratspräsident Hans-Rudolf Schurter konnte von den Dampferfreunden einen Scheck in der Höhe von 900‘000 Franken entgegennehmen. Es handle sich um eine weitere Rate, mit welcher die Dampferfreunde die Generalrevision des SGV-Flaggschiffs unterstützen.


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