Das offizielle Plakat des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF). (Bild: zvg)
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Das offizielle Plakat des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF). (Bild: zvg)

Hornusser bleiben am ESAF aussen vor – im Gegensatz zu Gölä

1min Lesezeit

Während Ende August in Zug die Schwinger und Steinstosser gefeiert werden, bleibt für die Hornusser keinen Platz. Dafür habe man im Kanton kein Feld übrig, liess der OK-Präsident Heinz Tännler vermelden. Dafür bekommt Gölä einen exquisiten Platz.

Am diesjährigen ESAF gibt's kein Hornussen. Für diesen alten Brauch fehle im Kanton Zug ein freies Feld, so beteuerte der Zuger ESAF-OK-Präsident Heinz Tännler. Das zentrale Ereignis beim Schwingfest sei das Schwingen. Dies schreibt der «Tages-Anzeiger» in einer Meldung. Bis vor neun Jahren sei das Hornusserfest noch Pflichtstoff gewesen beim Eidgenössischen. Seither ist die Sache fakultativ.

Während die Hornusser also aussen vor bleiben, erhält anderes Platz in Zug. Neben Lo & Leduc, welche auf dem Arenaplatz auftreten, ist auch der Mundartrocker Gölä am ESAF dabei. Gemeinsam mit Trauffer, ebenfalls ein Berner Musiker, tritt er während des ESAF offenbar mitten in der gigantischen Arena auf. – Und das gleich vor der Rede des Bundespräsidenten Ueli Maurer.

Viel Kommerz hält also in der traditionellen Schwingerarena Einzug. Auch wenn Gölä und Trauffer den offiziellen Song des ESAF-Festivalsong zum Bresten gäben. Gemäss Tännler handle es sich also nicht um Werbung für die beiden Büezerbuebe.

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