Die EWL-Rechnung des Jahres 2018 fällt unter den Erwartungen aus. (Bild: jal)
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Die EWL-Rechnung des Jahres 2018 fällt unter den Erwartungen aus. (Bild: jal)

EWL im Jahr 2018 mit einem Fünftel weniger Gewinn

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Die Gesamtleistung von Energie Wasser Luzern (EWL) stieg 2018 um 5.5 Prozent auf 287.2 Millionen Franken. Der Gewinn sank um 19 Prozent auf 25.9 Millionen Franken, dies unter anderem aufgrund der warmen Temperaturen und den gestiegenen Beschaffungspreisen im Erdgas, so die EWL.

Der Auf- und Ausbau erneuerbarer Energien stand 2018 weiterhin im Fokus der EWL Strategie. Die Gesamtleistung stieg um 5.5 Prozent auf 287.2 Millionen Franken, der Gewinn verringerte sich jedoch um 19 Prozent auf 25.9 Millionen Franken. Dies geben die Verantwortlichen diesen Mittwoch bekannt.

«Das überdurchschnittlich warme Jahr und die steigenden Preise am internationalen Beschaffungsmarkt führten dazu, dass die Ertragskraft im Geschäftsfeld Erdgas sank», so Stephan Marty, Vorsitzender Geschäftsleiter der EWL.

Die Massnahmen für einen effizienteren Umgang mit Energie zeigen Erfolge, so die Message. Der Gesamtverbrauch im Stromnetz reduzierte sich um 1.8 Prozent auf 466.2 Gigawattstunden, was unter anderem auf ein sensibilisiertes Kundenverhalten zurückzuführen sei.

Weitere Investitionen in erneuerbare Energien geplant

Der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit und der Übergang in eine erneuerbare Energiewelt stehen im Fokus der langfristigen ewl Strategie. Das erfreuliche Wachstum des Fernwärmenetzes in der Region Luzern führte 2018 zu einer nachhalti- gen CO2-Reduktion von 6'000 Tonnen.

Im 2018 wurden insgesamt 55.9 Millionen Franken investiert. 45 Prozent der Investitionen flossen in erneuerbare Energien. «EWL setzt mit Investitionen in Wind-Energie, Fernwärme und See-Energie unübersehbare Zeichen, dass die Ökologisierung der Energieversorgung konsequent verfolgt wird», betonen die Verantwortlichen.

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