«Wir befürchten, dass die neuen Kampfjets noch viel lauter sein werden»

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Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen SFE fordert die Projektleitung Air 2030 auf, die fünf Kampfjettypen vereinzelt auch nach Emmen zu bringen. Sonst könne sich die Bevölkerung rund um den Flugplatz Emmen keinen eigenen Eindruck machen von den verschiedenen Flugzeugtypen, heisst es.

Letzte Woche haben die Testflüge im Rahmen der fünf Kampfjettypen in des Projekts Air 2030 Payerne begonnen. «Die Erprobung der fünf neuen Kampfjettypen findet dabei nicht wie angekündigt ausschliesslich in Payerne statt, die Maschinen landen und starten dem Vernehmen nach vereinzelt auch in Meiringen», heisst es in einer Mitteilung des Schutzverband sder Bevölkerung um den Flugplatz Emmen SFE: «Emmen wird aber ausgelassen.»

«Es ist zu befürchten, dass die neuen Kampfjets aber noch viel lauter sein werden», heisst es weiter. Man müsse damit rechnen, dass der neu beschaffte Kampfjet dereinst auch in Emmen fliegen werde. Die Lärmbelastung müsse deshalb ein Hauptkriterium bei der Evaluation des neuen Kampfjets sein. Davon könnten sich die Einwohner rund und um den Flugplatz Emmen jedoch keinen eigenen Eindruck machen von den fünf zur Auswahl stehen den Flugzeugtypen. Der SFE fordert deshalb die Projektleitung Air 2030 auf, die fünf Kampfjet-Typen vereinzelt auch nach Emmen zu bringen, die Flüge anzukündigen und Lärmmessungen im dicht besiedelten Gebiet vorzunehmen.

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