Reichten das entsprechend Postulat ein (von links): die Kantonsrätinnen Isabel Liniger, Anna Spescha und Stéphanie Vuichard. (Bild: zvg)
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Reichten das entsprechend Postulat ein (von links): die Kantonsrätinnen Isabel Liniger, Anna Spescha und Stéphanie Vuichard. (Bild: zvg)

Klimanotstand: Der Kanton Zug soll handeln

2min Lesezeit

Der Kanton Zug soll dem Beispiel von Basel folgen und den Klimanotstand ausrufen. Das verlangen drei Kantonsrätinnen mittels Postulat.

Der Kanton Zug soll den Klimanotstand ausrufen. Das fordert ein Postulat von Stéphanie Vuichard (ALG), Isabel Liniger (SP) und Anna Spescha (SP). Die drei Politikerinnen wollen damit erreichen, dass die Eindämmung des Klimanwandels als Aufgabe höchster Priorität erkannt wird, wie sie in einer Mitteilung schreiben.

Obwohl der Akt nur symbolsicher Natur ist, ist er laut Postulat ein wichtiges Zeichen, um sinnvolle Massnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen. Die drei Kantonsrätinnen verweisen unter anderem auf die Klimastreiks und -demos, die in den letzten Monaten tausende Aktivisten im ganzen Land auf die Strasse trieben.

«Der Klimawandel ist eine grosse Herausforderung, doch wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist», begründen Vuichard, Liniger und Spescha ihr Postulat. Deshalb sei es wichtig, dass auf allen Ebenen das Möglichste getan werde.

Auch in Luzern ein Thema

International haben bereits mehrere Städte den Klimanotstand ausgerufen. In der Schweiz machte Basel-Stadt diesen Schritt als erstes. Das Zuger Stadtparlament hat es im März hingegen abgelehnt, den Klimanotstand auszurufen (zentralplus berichtete).

Auch in der Stadt Luzern wird der Klimanotstand gefordert. Diese Woche haben Aktivisten einen entsprechenden Bevölkerungsantrag mit rund 1'000 Unterschriften eingereicht (zentralplus berichtete). Auf kantonaler Ebene wird in Luzern im Juni eine Sondersession zum Klima durchgeführt.

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