Unterschriftenübergabe à la CVP (von links): Rico De Bona, Karin Stadelmann, Gerda Jung, Elvira Schneider (Amt für Gemeinden Kanton Luzern), Ludwig Peyer, Ivan Studer, Carlo Piani, Christian Ineichen, Daniel Rüttimann und Andrea Gmür. (Bild: zvg)
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Unterschriftenübergabe à la CVP (von links): Rico De Bona, Karin Stadelmann, Gerda Jung, Elvira Schneider (Amt für Gemeinden Kanton Luzern), Ludwig Peyer, Ivan Studer, Carlo Piani, Christian Ineichen, Daniel Rüttimann und Andrea Gmür. (Bild: zvg)

Luzerner CVP will Pflege zuhause aufwerten

1min Lesezeit

Die CVP Kanton Luzern hat am Freitag 5'000 Unterschriften für ihre Privatpflege- und Betreuungsinitiative eingereicht. Die Partei fordert einen jährlichen Abzug von 5‘000 Franken vom steuerbaren Einkommen für alle, die zuhause jemanden freiwillig und unentgeltlich pflegen und betreuen.

Wer freiwillig und unentgeltlich hilfsbedürftige Personen pflegt und betreut, kann jährlich 5'000 Franken vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das verlangt die kantonale Privatpflege- und Betreuungsinitiative der CVP Kanton Luzern. Idealerweise können damit stationäre Aufenthalte verhindert werden, teilt die Partei mit.

Die Unterschriften für die am 17. November 2018 lancierte Initiative waren schnell beisammen. «Mit der heutigen Einreichung der kantonalen Initiative haben wir unser Ziel in einem Drittel der zur Verfügung stehenden Zeit erreicht», sagt der zufriedene Parteipräsident Christian Ineichen. Mit den 5'000 Unterschriften sei gleichzeitig das Ziel von 4'000 Unterschriften deutlich übertroffen worden.

«Die Gespräche an den Standaktionen haben gezeigt, dass diese CVP-Initiative grosse Unterstützung geniesst», so Ineichen weiter. Die CVP Kanton Luzern verleihe denjenigen Personen, die schon lange jemanden privat pflegen oder gepflegt haben, eine Stimme und Anerkennung für deren Leistungen, teilt die Partei mit.

Die Privatpflege- und Betreuungsinitiative sei gesamtwirtschaftlich kostensenkend, weil stationäre Aufenthalte verhindert oder hinausgezögert werden können. Die Initiative ergänzt die Bemühungen auf Bundesebene zur Entlastung von pflegenden Angehörigen.

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