Der Postauto-Skandal hat ihn eingeholt: Pascal Koradi gibt seinen Job an der HSLU auf. (Bild: zvg)
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Der Postauto-Skandal hat ihn eingeholt: Pascal Koradi gibt seinen Job an der HSLU auf. (Bild: zvg)

Postauto-Skandal erreicht die Hochschule Luzern

1min Lesezeit

Der Ex-Finanzchef der Post, Pascal Koradi, gibt seine Stelle an der Hochschule Luzern nach nur knapp drei Monaten wieder auf. Grund sind die Ermittlungen rund um den Subventionsskandal von Postauto Schweiz.

Erst Anfang Jahr hatte Pascal Koradi seine Stelle am Institut für Finanzdienstleistungen (IFZ) an der Hochschule Luzern angetreten. Nun ist er seinen neuen Job bereits wieder los. Wie die «Handelszeitung» am Donnerstag berichtete, wurden dem ehemaligen Finanzchef von Post Auto Schweiz die Ermittlungen rund um den Subventionsskandal zum Verhängnis. 

Koradi sei auf eigenen Wunsch zurückgetreten, sagte eine Sprecherin der Hochschule gegenüber der Zeitung. Vor kurzem hatte das Bundesamt für Polizei die Ermittlungen zum Postauto-Skandal auf Koradi ausgeweitet. Vor seiner Anstellung bei der HSLU war Koradi CEO der Aargauer Kantonalbank.

Mit seinem Rückzug von der Hochschule möchte er verhindern, dass die im Zuge der Untersuchungen enstehende Publizität die Hochschule belastet, erklärte Koradi gegenüber der «Handelszeitung». Der promovierte Ökonom arbeitete in einem 60-Prozent-Pensum an der HSLU. Er unterstützte und akquierierte Projekte in den Bereichen Controlling und Banking. Der Topmanager war von 2012 bis 2016 Finanzchef der Schweizerischen Post.

 

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