Der ehemalige Shire-Sitz in Zug an der Landis+Gyr-Strasse. (Bild: Screenshot Google Maps)
Aktuell

Der ehemalige Shire-Sitz in Zug an der Landis+Gyr-Strasse. (Bild: Screenshot Google Maps)

Der Kanton Zug verliert 500 Arbeitsplätze

1min Lesezeit

Dass das japanische Pharmaunternehmen Takeda seinen irischen Konkurrenten Shire übernommen hat, hat Konsequenzen für den Kanton Zug. Denn: Die 500 ehemaligen Shire-Arbeitsplätze fallen weg. Nur ein Teil der Betroffenen dürfte weiterbeschäftigt werden.

Die beiden Pharmaunternehmen Takeda und Shire sind global gesehen mittelgrosse Spieler. Bis jetzt haben sie in der Schweiz zusammen über 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr hat Takeda Shire für 62 Milliarden Dollar übernommen. Nun läuft die Zusammenlegung der Organisationen an.

In der Schweiz hauptsächlich davon betroffen: Der Shire-Standort in Zug und damit 500 ehemalige Shire-Angestellte, die im internationalen Geschäft arbeiten. Dies bestätigt ein Takeda-Sprecher.

Stellenabbau wird erwartet

Takeda habe die Belegschaft letzte Woche informiert, dass dieser Bereich nach Zürich verlegt und in die dortige Takeda-Operation integriert werde, wie die «NZZ» schreibt. Denn: Takeda hat im zürcherischen Opfikon den europäischen Regionalsitz mit etwa 500 Personen.

Im internen Mail ist die Rede davon, dass der Umzug bis Ende 2019 über die Bühne gehen soll. Eine Zusicherung, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben, gibt es nicht. Man wolle so viele Mitarbeiter wie möglich in der neuen Organisation halten.

Ein Manager, der bereits Gewissheit hat, nicht weiter beschäftigt zu werden, wird zitiert, er erwarte einen Stellenabbau im grösseren Stil.

x
Ist Ihnen unabhängiger Journalismus etwas wert? Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie zentral+, Beiträge wie diesen zu realisieren.

Ihre Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, müssen Sie auf zentralplus eingeloggt sein.
Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich jetzt und profitieren Sie
von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Mehr News aus Der Region