Steuersenkung – liberales Wunschdenken?

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Die Stadtluzerner stimmen am 31. März über das Budget 2019 ab. Die Stadt Luzern nimmt sich zu viel, selten war eine Steuersenkung so wichtig, meint der Jungfreisinnige Kantonsratskandidat Jeronimo Egle. In einem Leserbrief nimmt er Stellung.

Dass sich die Liberalen für weniger Steuern einsetzen, ist sonnenklar, doch selten war eine Senkung so richtig und wichtig. Die Überschüsse der letzten Jahre dürfen nicht ignoriert werden, sie zeigen auf: Die Stadt Luzern nimmt sich zu viel (in den letzten fünf Jahren 93 Millionen Franken).

Es ist an der Zeit, den Steuerzahlern etwas zurückzugeben. Es wurden ausserdem 23,4 Millionen Franken Schulden abgebaut und es gab trotzdem einen hohen Überschuss. Den realen Irrsinn liest man aber im Argumentarium der Linken gegen die Senkung: Geldknappheit wegen der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform und Investitionen für die Zukunft. Wichtig zu wissen ist, dass die Stadt Luzern ein Luxusprojekt für Veloparkplätze an der Bahnhofstrasse (13,5 Millionen Franken) plant und sie an der Industriestrasse den knapp vierfachen Marktwertpreis für ein Grundstück (25 Millionen Franken) bezahlt. Unbegreiflich. Um noch die Frage zu beantworten, die Senkung der Steuer ist Wunschdenken.

Jeronimo Egle, Jungfreisinniger Kantonsratskandidat, Luzern

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