Goalie Mirko Salvi pariert einen Abschluss beim torlosen Testspiel des FCL gegen Steaua Bukarest am  17. Januar während des Trainingslagers in Südspanien. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)
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Goalie Mirko Salvi pariert einen Abschluss beim torlosen Testspiel des FCL gegen Steaua Bukarest am  17. Januar während des Trainingslagers in Südspanien. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

René Weiler: «Goaliewechsel ist eine Option»

2min Lesezeit

Nach zwei «Nullern» in den ersten beiden Spielen dieses Jahres und zwei Patzern von David Zibung gegen Sion (1:3) denkt Trainer René Weiler darüber nach, gegen den FC Lugano einen Goaliewechsel vorzunehmen. Weilers Argument, keine eigentliche Nummer 1 im Team zu haben, spricht dafür.

Als erst das Videostudium und danach auch das Mannschaftstraining der Luzerner gegen Freitagmittag ein Ende gefunden hatte, beauftragte FCL-Trainer René Weiler seinen Medienchef, Mirko Salvi zu einer Umkehr zu bewegen. Der von GC ausgeliehene Torhüter befand sich bereits auf dem Weg zur Garderobe. Er wolle noch mit Mirko reden, begründete Weiler den Auftrag. Der in dieser Woche 25 Jahre alt gewordene Salvi, der Ende letzten Septembers nach einem 1:3 gegen Sion seinen Stammplatz als FCL-Goalie an David Zibung verloren hatte und kurze Zeit später mit einer Knieverletzung ausgefallen war, ist nahe an einem Comeback.

Weiler: «Voca hat müde Beine»

Weiler gibt zu: «Ein Goaliewechsel ist eine Option. Es geht nicht um die Fehler von Dave Zibung. Ich muss das Gesamte im Blick haben, zumal wir nicht sauber in die Rückrunde gestartet sind.» Frei übersetzt heisst das: Wenn Weiler seine Meinung aufrecht erhalten will, dass zwischen den FCL-Goalies ein echter Konkurrenzkampf herrscht, dann bleibt ihm kaum eine andere Wahl. Schliesslich bekennt er auch: «Salvi hatte ja seit letztem Jahr keine Chance mehr, sich zu beweisen.»

Während Ruben Vargas als zweiter FCL-Spieler im zweiten Auftritt diese Rückrunde eine gelb-rote Karte gegen Sion abholte und gegen Lugano (Samstag, 19 Uhr, Swissporarena) gesperrt sein wird, kehrt mit Simon Grether der «erste Sünder» bei der 1:2-Niederlage in Neuenburg möglicherweise in die Mannschaft zurück. Weiler: «Im Gegensatz zu Idriz Voca, der über 70 Spielminuten mit bloss neun Teamkollegen viel laufen musste, hat Grether frische Beine.»

Weiterhin stehen dem FCL-Trainer Claudio Lustenberger, Stefan Knezevic, Otar Kakabadze, Francisco Rodriguez (alle verletzt), Ruben Vargas (gesperrt), Tomi Juric (ausgemustert), und Filip Ugrinic sowie Dren Feka (abwesend) nicht zur Verfügung.

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