Szene vom Beachvolley-Turnier 2018: Ob es nächstes Jahr wieder stattfindet, ist mehr als fraglich. (Bild: Conny Kurth)
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Szene vom Beachvolley-Turnier 2018: Ob es nächstes Jahr wieder stattfindet, ist mehr als fraglich. (Bild: Conny Kurth)

Luzerner Beachvolley-Turnier soll kurz vor dem Aus stehen

2min Lesezeit

Noch immer ist kein Geld aus Bahrain geflossen: Nun soll das Luzerner Beachvolley-Turnier vor dem Aus stehen.

Seit mehreren Monaten warten die Beach Sports Lucerne AG auf das Geld des vermeintlichen Investors (zentralplus berichtete). Insgesamt 2,5 Millionen Franken sollten eigentlich aus Bahrain an den Vierwaldstättersee fliessen. Geld, das die AG dringend benötigt hätte. Mehrere Zehntausend Franken haben die Veranstalter des Beachvolley-Turniers in den Mittleren Osten überwiesen, um die Zahlungen voranzutreiben – Zweifel kamen auf, ob man Betrügern aufgesessen ist (zentralplus berichtete).

Frau Kasper?

Denn das Geld ist bis heute nicht auf dem Konto angekommen, wie die «Luzerner Zeitung» berichtete. Wie es heisst, soll es sich beim Investor um die «Al Safar Group» aus Bahrain handeln. Am 13. Februar wurde ein insgesamt vierseitiges Dokument von Abdel Bin Al-Safar, Ruth Linder, Marcel Bourquin und Kathrin Kasper unterschrieben. Bourquin ist der CEO der Beach Sports Lucerne AG.

Wie der Anwalt von Bourquin, Jörg E. Wilhelm, gegenüber genanntem Medium gesagt haben soll, habe bei der «Al Safar Group» jedoch niemand Kenntnis von Kathrin Kasper. Kasper wäre als Vermittlerin aufgetreten und hätte das Geld aus dem Mittleren Osten nach Luzern lotsen wollen. Das Gespräch wurde jedoch von Kasper beendet, als sie von der «LZ» konfrontiert wurde.

Vorläufig gehört das internationale Beachvolley-Turnier von Luzern der Vergangenheit an. Marcel Bourquin stehe wirtschaftlich vor dem Abgrund. Er soll mehr als 750'000 Franken in den vergangenen Jahren in den Sportanlass investiert haben.

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