Der Zuger Martin Andermatt ist der erste, der sich selber bewirbt als neuer Natimanager. (Bild: woz)
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Der Zuger Martin Andermatt ist der erste, der sich selber bewirbt als neuer Natimanager. (Bild: woz)

Martin Andermatt bringt sich selber ins Spiel

1min Lesezeit

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft erhält in Zukunft einen vollamtlichen Manager. Doch von den Kandidaten des Verbandes setzte es bisher nur Absagen ab. Jetzt geht der 57-jährige Martin Andermatt in die Offensive und bietet seine Dienste an.

Topfavorit Christoph Spycher sagte letzte Woche ab. Er will Sportchef bei YB bleiben. Auch von Andres Gerber (Sportchef bei Thun), Georg Heitz, Alain Sutter (Sportchef St. Gallen), Thomas Bickel (FC Zürich) und Peter Knäbel (Direktor Nachwuchsleistungszentrum von Schalke 04) gab es einen Korb.

Ist das die Chance für Martin Andermatt? Als ehemaliger Profi-Fussballer, Trainer auf allen Stufen, Sportchef, Nachwuchschef und zuletzt Aufsichtsrat beim abstiegsgefährdeten Bundesligisten Hannover 96 erfüllt er wahrscheinlich das Anforderungsprofil des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV). Gegenüber «Blick» sagt er: «Ein Job, der mich interessiert.»

Aus dem Umkreis des SFV wird kolportiert, dass eine Interessensgruppe nach wie vor daran arbeitet, Bernhard Heusler als Nachfolger des zurücktretenden SFV-Präsidenten Peter Gilliéron zu gewinnen. Und als Konsequenz Georg Heitz als Nati-Manager. Heusler und Heitz haben dem SFV die neue Führungsstruktur betreffend Nationalmannschaft vorgeschlagen.

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