Visualisierung: Der geplante neue Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe AG. (Bild: zvg/Kanton Zug)
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Visualisierung: Der geplante neue Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe AG. (Bild: zvg/Kanton Zug)

Alle dafür: Zuger Kantonsrat sagt Ja zum KKL für schlafende Busse

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Der neue Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe und die neue Zentrale des Rettungsdienstes  an der Aa in Zug sind finanziert. Ohne grosse Diskussion beschlossen am Donnerstag sämtliche Fraktionen im Zuger Kantonsrat Eintreten auf die Vorlage. Der Kanton will 193,5 Millionen Franken investieren und eine grössere Bürgschaft leisten.

Markus Mathis

Bedenken gabs am Donnerstag im Zuger Kantonsrat zwar vereinzelt gegen Details des Mammutprojekts eines neuen ZVB-Hauptstützpunkts, Gegenstimmen keine einzige. Selbst der Stadtzuger SVP-Kantonsrat Philip C. Brunner, der ein kritisches Votum gegen das Projekt hielt, sprach sich am Schluss für das Eintreten auf die Vorlage aus. 

Der «Kantonsratsbeschluss betreffend Investitionsbeitrag und Bürgschaft für den neuen Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe AG und die damit verbundenen Landgeschäfte sowie betreffend Darlehen für die Finanzierung des Neubaus und Objektkredit für den Mieterausbau für den Rettungsdienst und die kantonale Verwaltung auf dem Areal An der Aa in Zug» sieht kantonale Ausgaben von 193,5 Millionen Franken vor. Ausserdem bürgt der Kanton für 116,2 Millionen Franken.

73,1 Millionen Franken erhalten die Verkehrsbetriebe als zinsloses Darlehen, den Rest geschenkt. Einige spitze Bemerkungen machte einzig der Steinhauser CVP-Kantonsrat Andreas Hausheer als Präsident der Staatwirtschaftskommission. Auf Antrag der Stawiko wurde die mögliche Teuerung auf 10 Prozent begrenzt, der Beitrag für den Mieterausbau des Rettungsdienstes und der kantonalen Verwaltung im neuen Bürogebäude muss ausserdem auch für alle anderen nötigen Ausgaben im Haus reichen.

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