Die 120 Sitze im Luzerner Kantonsrat sind begehrter denn je. (Bild: giw)
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Die 120 Sitze im Luzerner Kantonsrat sind begehrter denn je. (Bild: giw)

Rekordhohes Interesse am Luzerner Kantonsrat

2min Lesezeit

Die Luzerner Bevölkerung hat Ende März eine grosse Auswahl: Insgesamt 803 Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen um einen Sitz im Luzerner Kantonsrat. Das ist deutlich mehr als vor vier Jahren, als bereits ein Höchststand vermeldet wurde. Und auch der Frauenanteil ist gestiegen.

Für die Neuwahlen in den Luzerner Kantonsrat vom 31. März 2019 bewerben sich in den sechs Wahlkreisen insgesamt 803 Kandidatinnen und Kandidaten auf 61 Listen. Das hat die Staatskanzlei am Montagabend mitgeteilt. Die Listen sind noch nicht bereinigt. Die Zahlen sind deshalb noch provisorisch.

Dennoch zeigt sich eine deutliche Zunahme des Interesses: Zum Vergleich: Vor vier Jahren wollten insgesamt 631 Kandidaten einen Sitz erobern – was damals einem neuen Höchstwert entsprach. Nun ist diese Zahl nochmals um rund 170 angestiegen.

In allen Wahlkreisen gestiegen

Das bedeutet, anders ausgedrückt: Nicht mal jeder siebte Kandidat wird Ende März tatsächlich einen der 120 Sitze ergattern können. Dabei steht fest, dass der Ansturm in allen sechs Wahlkreisen im Vergleich zu 2015 gestiegen ist.

Besonders ausgeprägt ist die Lage im Wahlkreis Luzern-Stadt, wo auf jeden der 24 Sitze fast 10 Kandidierende kommen. Am anderen Ende des Spektrums liegt der Wahlkreis Willisau: Dort bewerben sich pro Sitz «nur» gerade etwas mehr als drei Kandidaten.

So verteilen sich die Kandidaturen auf die Wahlkreise:

 
 

Klar ist auch: Der Frauenanteil ist höher als vor vier Jahren. Insgesamt 315 Kandidatinnen sind auf den Listen zu finden – das entspricht knapp 40 Prozent. 

Die Namen aller Kandidierenden auf den Kantonsratslisten werden voraussichtlich am kommenden Freitag, 1. Februar 2019, publiziert.

Bereits am frühen Nachmittag gab die Staatskanzlei bekannt, dass sich neun Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz im fünfköpfigen Regierungsrat bewerben (zentralplus berichtete).

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