Muss die nächsten drei Monate zu Fuss gehen: Die Luzernerin Ariella Kaeslin. (Bild: hae)
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Muss die nächsten drei Monate zu Fuss gehen: Die Luzernerin Ariella Kaeslin. (Bild: hae)

Ex-Turnerin Ariella Kaeslin ist das Billett los

2min Lesezeit

Das ist bitter: Ariella Kaeslin, die ehemalige Luzerner Europameisterin und Vize-Weltmeisterin im Kunsturnen, tappte im vergangenen Herbst in der Ostschweiz in die Radarfalle. Nun ist sie das Billet los und muss eine hohe Busse bezahlen.

Im vergangenen September ist es passiert. Die Luzernerin Ariella Kaeslin tappte mit ihrem Audi auf der Autobahn A3 in die Radarfalle. Wie der «Blick» weiss, war die ehemalige Europameisterin Richtung Zürich unterwegs, als sie bei Walenstadt (SG) geblitzt wurde.

Auf dem entsprechenden Streckenabschnitt war zu der Zeit das Tempo wegen einer Baustelle von normalerweise 120 auf 80 km/h reduziert. Diese hatte Käslin allerdings nicht gemerkt und bretterte deshalb mt 124 km/h am Blitzer vorbei.

Aus lauter Routine zu schnell gefahren

«Ich bin die Strecke schon zigmal gefahren, dieses eine Mal hatte es eine Baustelle, und ich bin, ohne gross zu überlegen, einfach im gewohnten Tempo durchgefahren. Ich hätte besser aufpassen müssen, denn ich habe die Temporeduktion nicht bemerkt. Es war reine Intuition», sagt Kaeslin gegenüber dem «Blick».

Sie habe keinesfalls zu schnell fahren wollen und habe dafür extra den Tempomaten eingeschaltet, so die ehemalige Vize-Weltmeisterin. Trotz des Toleranzabzuges von 6 km/h erhielt Kaeslin im Dezemer einen Strafbefehl. 38 km/h zu schnell war sie letztlich unterwegs.

800 Franken Busse, drei Monate ohne Check

«Die Strafandrohung für das Vergehen lautet auf Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe», heisst es im Brief, der dem «Blick» vorligt.

Kaeslin wird mit einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 160 Franken bestraft, welche bedingt aufgeschoben wird mit einer Probezeit von zwei Jahren. Sie kassiert eine Busse von 800 Franken und muss Gebühren von 350 Franken berappen. Und: Sie muss in diesen Tagen das Billett für drei Monate abgeben.

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