Stefan Roth tritt nicht mehr als Kantonsrat an. (Bild: Jakob Ineichen)
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Stefan Roth tritt nicht mehr als Kantonsrat an. (Bild: Jakob Ineichen)

Ehemaliger «Stapi» Stefan Roth tritt als Kantonsrat zurück

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Nach 12 Jahren im Kantonsrat tritt Stefan Roth auf Ende der Legislatur 2019 zurück. Der ehemalige Stadtpräsident von Luzern tritt damit nicht mehr zur Wiederwahl im März an.

Stefan Roth wurde 2007 als Vertreter des Amts Luzern-Land in den Kantonsrat gewählt. Im Jahr 2010, nach der Fusion zwischen der Stadt Luzern und der Gemeinde Littau, war er während 7 Jahren Stadtrat, davon 4 Jahre als Stadtpräsident. 2016 verlor er die Wahl ums Stadtpräsidium, und auf Ende 2016 trat er aus dem Luzerner Stadtrat zurück und blieb Kantonsrat.

Roth habe «mit Herz und Weitsicht die Interessen der Stadt Luzern vertreten», teilt seine Partei am Montag mit. Im Jahr 2011 und 2015 wurde er jeweils als Kantonsrat bestätigt. Während seinen drei Legislaturen war er acht Jahre lang Mitglied der Kommission für Raumplanung, Umwelt und Energie sowie vier Jahre in der Kommission für Verkehr und Bau.

«Mit Stefan Roth tritt ein überaus verdienter, einflussreicher und erfahrener Politiker zurück», würdigt ihn die CVP Stadt Luzern. Die Partei bedauert seinen Rücktritt sehr und dankt ihm für sein langjähriges Engagement.

Zwei der dominierenden kantonalen Infrastrukturvorhaben, bei denen Stefan Roth sowohl als Kantonsrat wie auch als Exekutivpolitiker massgeblich Akzente setzte, waren einerseits der «Hochwasserschutz kleine Emme» und andrerseits das «Verkehrsprojekt Seetalplatz». Hervorzuheben sei insbesonders die Umfahrung Reussbühl und die Verkehrsführung über den Seetalplatz, wie sie schlussendlich realisiert worden ist, so die Luzerner CVP.

Seit 2017 leitet Roth das Kompetenzzentrum für Spitzenathletik und Forschung in Cham, das «On your marks». Für rund 100 Millionen ensteht im Lorzenpark ein neues Zentrum.

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