Zuger Altstadt: Der Kanton zahlt pro Kopf am meisten in den Nationalen Finanzausgleich. (Bild: flickr.com)
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Zuger Altstadt: Der Kanton zahlt pro Kopf am meisten in den Nationalen Finanzausgleich. (Bild: flickr.com)

Luzern erhält 160 Millionen, Zug zahlt 329 Millionen Franken

1min Lesezeit

Jetzt sind die Zahlen verbindlich: Die Landesregierung legt fest, wieviel die Kantone im kommenden Jahr an den Nationalen Finanzausgleich bezahlen müssen: Der reiche Kanton Zug muss 17 Millionen Franken mehr als im Vorjahr abliefern, der darbende Kanton Luzern indes erhält 12 Millionen mehr.

Die Ausgleichszahlungen wurden bereits im Somer kommuniziert, aber erst jetzt, nachdem keine Änderungsanträge eingegangen sind, legt die Eidgenössische Finanzverwaltung die definitiven Zahlungen fest.

In den Nationalen Finanzausgleich (NFA) fliessen kommendes Jahr 5,2 Milliarden Franken, 132 Millionen mehr als 2018. Sie stammen von sechs Kantonen, wovon vier in der Zentralschweiz gelegen sind: Ob- und Nidwalden, Schwyz und Zug.

Zug erstarkt weiter

Grösster Nettozahler ist Zürich mit 487 Millionen Franken, gefolgt von Zug mit 329 Millionen Franken. Pro Kopf mit Abstand am meisten zahlen die Zuger – nämlich 2'727 Franken pro Nase. Vergangenes Jahr waren es noch 2'629 Franken für jeden Einwohner gewesen. Doch Zug hat mittlerweile an wirtschaftlicher Potenz weiter zugelegt.

Von den 18 Nehmerkantonen, erhalten sechs zusätzlich noch einen Härteausgleich. Darunter ist auch Luzern. Der Kanton erhält 2019 160 Millionen Fanken – gegenüber 149 Millionen Franken im laufenden Jahr.

406 Franken für jeden Luzerner

Pro Kopf erhält der Kanton Luzern 406 Franken – 2018 waren es noch 379 Franken pro Nase gewesen. Dies bedeutet, dass Luzern wirtschaftlich schwächer eingestuft wird.

Grösster Nehmerkanton ist Bern, das kommendes Jahr aus dem NFA 1,187 Milliarden Franken erhält – oder 1'172 Franken pro Kopf. Der Betrag sinkt gegenüber dem laufenden Jahr leicht.

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