«Es geht auch darum, dass man gerne zur Arbeit geht»: sagte FCL-Cheftrainer René Weiler bei Amtsantritt. (Bild: jal)
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«Es geht auch darum, dass man gerne zur Arbeit geht»: sagte FCL-Cheftrainer René Weiler bei Amtsantritt. (Bild: jal)

Weiler zog den FCL Borussia Dortmund vor

3min Lesezeit

Einen Namen im internationalen Trainer-Business hat er sich gemacht, auch wenn es René Weiler mit dem FC Luzern derzeit nicht rund läuft. Jetzt kommt aus: Für die Verpflichtung des Nachfolgers von Gerardo Seoane setzte sich der FCL gegen einen Giganten auf dem Planeten Fussball durch.

Warum tut sich einer wie René Weiler den FC Luzern überhaupt an? Die Frage ist bis heute nicht schlüssig beantwortet. Klar, er war fast ein Jahr lang auf Fussball-Entzug gestanden, ehe er im Juni 2018 einen Dreijahresvertrag bei den Zentralschweizern unterschrieb. Aber Weiler wäre zweifellos zu besseren Konditionen noch bis im nächsten Sommer beim RSC Anderlecht unter Vertrag gestanden. Den belgischen Traditionsklub führte er 2017 zum Gewinn der nationalen Meisterschaft. Im darauffolgenden September wurde er gefeuert.

Nun bestätigte Weiler der «Berner Zeitung», dass er ein Angebot von Borussia Dortmund als Assistent von Lucien Favre vorliegen hatte. Er hätte mit dem Romand, der mit dem BVB aktuell auf Platz 1 der 1. Bundesliga rangiert, «gerne zusammengearbeitet», so Weiler. Dennoch schlug er das Angebot aus, weil «das Gesamtpaket nicht stimmte». Weiler begründete die Absage «in erster Linie mit familiären Gründen». Und verneinte, dass ihm eine Rolle in der zweiten Reihe bei einem Bundesligisten zu wenig gewesen wäre.

Ein langer und steiniger Weg mit dem FCL

Aus familiären Gründen hatte der FCL-Trainer schon ein bestimmt einträgliches Angebot des saudi-arabischen Erstligisten Al-Shabab Riad abgelehnt.

Licht ins Dunkel, warum er sich ausgerechnet bei den Luzernern verpflichtet hatte, bringt die Episode mit Dortmund erst recht nicht. Aufmerksamkeit für eine Neulancierung seiner Karriere kann er mit dem derzeit auf Platz 7 klassierten Super-Ligisten nur dann erreichen, wenn ihm ein Höhenflug à la Seoane gelingen sollte. Aber laut seiner eigenen Einschätzung wird das wegen fehlender Qualität im FCL ein langer und steiniger Weg sein.

Seine Beweggründe für ein Engagement sind nach wie vor nicht wirklich nachvollziehbar.

Der BVB befindet sich mit Lucien Favre auf Erfolgskurs:

 

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