Beat Villiger entscheidet dieser Tage, wie er mit seinem Amt weiterfährt. (Bild: Elias Wyrsch)
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Beat Villiger entscheidet dieser Tage, wie er mit seinem Amt weiterfährt. (Bild: Elias Wyrsch)

Beat Villiger verschiebt Entscheid über möglichen Rücktritt

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Beat Villiger tritt als Zuger Regierungsrat nicht zurück. Nach einem Gespräch mit seiner Kantonalpartei hat er beschlossen, noch länger über einen allfälligen Rückzug aus dem Regierungsrat nachzudenken. Ein solcher würde im Kanton Zug zu Ersatzwahlen führen.

Der amtierende Regierungsrat Beat Villiger hat am Sonntag das drittbeste Resultat aller Regierungsratskandidaten im Kanton Zug erzielt und ist für die nächste Legislatur gewählt. Dies wertet er als Vertrauensvotum der Zuger, schreibt die CVP des Kantons Zug in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Trotz dieses Wahlerfolges habe sich Regierungsrat Villiger in direkter Absprache mit seiner Partei entschlossen, mehr Bedenkzeit über seine politische Zukunft als Regierungsrat zu nehmen, heisst es im Communiqué. «Beat Villiger und die CVP des Kantons Zug informieren zu gegebener Zeit über die gemeinsamen Absichten und nehmen bis dahin keine Medienanfragen entgegen.»

Villiger war wegen eines eingestellten Strafverfahrens gegen ihn in die Schlagzeilen geraten, das er über die Wahlkampfzeit hinaus versucht hatte geheim zu halten. Er hatte sein Auto einer Frau überlassen, die damit ohne Führerschein im Kanton Luzern herumfuhr, aber zweimal erwischt wurde. Später wurde bekannt, dass diese Frau die Mutter eines gemeinsamen Kindes mit Villiger ist (zentralplus berichtete).

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