Stadtpräsidium: Wicki tritt nicht mehr an

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SVP-Stadtrat André Wicki schaffte im ersten Wahlgang das drittbeste Resultat. Nun tritt er für den zweiten Wahlgang im Kampf um das Zuger Stadtpräsidium nicht mehr an. Damit kommt es zum Zeikampf.

Nachdem André Wicki im ersten Wahlgang mit 1634 Stimmen nur das drittbeste Resultat erreicht hat, tritt er für den zweiten Wahlgang  nicht mehr an. Der Rückzug war zu erwarten. «Ich möchte mir schon überlegen, ob ich den ganzen Effort noch einmal machen will», sagte er am Wahlsonntag gegenüber zentralplus.

Mit 2405 Stimmen schaffte der FDP-Kandidat Karl Kobelt das beste Resultat, gefolgt von Vroni Straub-Müller (CSP) mit 1974 Stimmen. Die SVP schlägt sich nach Wickis Rückzug auf die Seite von Karl Kobelt. «Wir sind überzeugt, dass nach 12 Jahren linker Führung, unser Stadtrat wieder bürgerlich geführt werden soll», heisst es in einer Mittelung. Ein bürgerlicher Stadtrat müsse auch von einem bürgerlichen Stadtpräsidenten angeführt werden. Eine Mehrfachkandidatur verschiedener bürgerlicher Kandidaten würde im Endeffekt der Linkskandidatur zum Durchbruch verhelfen.

Anders sieht dies naturgemäss Vroni Staub. «Gerade nach diesem Wahlergebnis auf der kantonalen Ebene wäre es gut, eine linke Person an der Spitze der Stadt zu haben», sagte sie zu zentralplus. Damit kommt es am 2. Dezember zum Zeikampf zwischen ihr und Kobelt.

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