Bei Sonnenhungrigen beliebt: Die Badi Hirsgarten in Cham. (Bild: mam)
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Bei Sonnenhungrigen beliebt: Die Badi Hirsgarten in Cham. (Bild: mam)

So soll der Hirsgarten-Kiosk modernisiert werden

2min Lesezeit

Das über 60-jährige Kioskgebäude im Hirsgarten in Cham ist in die Jahre gekommen und braucht eine Sanierung und neue Infrastruktur. Das Umbau-Projekt für das geschützte Gebäude ist nun angelaufen, das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Seit 1954 leistet es gute Dienste: Das Kioskgebäude im Chamer Hirsgarten steht mit seinen Umkleideräumen, Toiletten und dem kleinen Bistro den Badegästen der Hirsi-Seebadi zur Verfügung. Doch die Zeit ist nicht spurlos an der Infrastruktur vorbeigegangen, die Einwohnergemeinde Cham will das Kioskgebäude sanieren und modernisieren.

Weil der Bau mit Pavillonarchitektur im Inventar der schützenswerten Denkmäler steht, geschieht der Umbau in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, teilt die Gemeinde mit. Der Kiosk mit seiner typischen 50er-Jahre-Architektur zeichne sich durch Sichtbachstein sowie Holzbretter aus und dürfte noch die Originalfarbgebung aufweisen. «Laut Inventarbeschreibung zählt das Hirsgartenbad damit sogar zu den reizvollsten Badeanstalten der Nachkriegsmoderne am Ufer des Zugersees», betont Basil Stocker, Projektleiter Hochbau und Liegenschaften der Einwohnergemeinde Cham.

Der Kiosk soll vor allem im Gebäudeinnern erneuert werden, um eine professionellere Betriebssituation zu ermöglichen – etwa die Infrastruktur der Küche, aber auch Umkleideräume und Toiletten, die zudem barrierefrei werden sollen.

Von aussen soll die Fassade nur sanft saniert werden und das bestehende Dach muss erneuert werden. Zudem solle eine passende Beschattungslösung für die Restaurantterrasse gefunden werden. Die Gebäude-Umgebung wurde zuletzt im Jahr 2014 im Zuge der Seeufersanierung umgestaltet und ist nicht Teil des Projekts.

Die Gemeinde Cham hat bereits ein ortsansässiges Architekturbüro damit beauftragt, zusammen mit einem Büro für Gastronomieplanung ein Vorprojekt zu erarbeiten. Im Frühling 2019 soll das Stimmvolk über den Projektierungs- und Baukredit entscheiden. Läuft alles nach Plan, könnte der Umbau in einem Jahr starten, damit das Kioskgebäude ab Sommer 2020 wieder genutzt werden könnte.

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