Bald sind die Sanierungsarbeiten im Löwengraben abgeschlossen. (Bild: jal)
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Bald sind die Sanierungsarbeiten im Löwengraben abgeschlossen. (Bild: jal)

Löwengraben und Grendel kommen Luzerner SP und Grünen zu grau daher

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Bald sind die Umbauarbeiten am Löwengraben und Grendel beendet. Das Produkt entspricht jedoch nicht dem Gusto einer SP- und Grünen-Fraktion. Ihnen kommt die Strassenfläche zu trist daher. Es sei eine Chance zur Aufwertung der Aufenthaltsqualität verpasst worden. Aus diesem Grund reichten sie beim Stadtrat ein Postulat ein.  

Die Umbauarbeiten am Löwengraben und Grendel sind fast beendet, es fehlt praktisch nur noch der definitive Deckbelag. Es zeige sich nun, dass die fertiggestellte Strassenfläche ziemlich trist sein werde, wie eine Fraktion aus SP/Juso und Grüne sowie Junge Grüne der Stadt Luzern bemerken: «Viel Grau, viel Asphalt, wenig Aufenthaltsqualität. Was es bedeutet, wenn aus Kostengründen die Begrünung und die nutzerfreundliche Gestaltung auf der Strecke bleiben, ist nun sicht- und spürbar», so die Fraktion um Luzia Vetterli und Mirjam Landwehr.

Es fehlten neben Grünelementen auch Sitzgelegenheiten, es gebe im hinteren Bereich (Löwenplatz bis Mühlenplatz) gerade mal ein Bänkli. Zudem verirrten sich sehr häufig Touristen mit dem Auto in die Strasse, müssten dann wenden und wieder herausfahren, was den Strassencharakter ebenfalls erhöhe und die Sicherheit beeinträchtige, argumentieren sie.

Wird Platz als Parkfläche missbraucht?

«Das Risiko besteht auch, dass der viele freie Platz als illegale Parkfläche missbraucht wird. Dass die Chance zur Aufwertung der Aufenthaltsqualität in diesem Teil der Altstadt verpasst wurde, ist schade. Zumal die Freiraumgestaltung in der Stadtpolitik sonst einen hohen Stellenwert einnimmt», erklären sie weiter. Wie wichtig die Begrünung der Städte ist, habe sich zudem nicht zuletzt im diesjährigen Hitzesommer gezeigt.

Aus genannten Gründen reichten die Unterzeichner ein Postulat ein. Sie beantragen dem Stadtrat zu prüfen, ob im Zeitpunkt des Anbringens des Deckbelags oder bis zum nächsten Frühjahr noch minimale, kostengünstige Verbesserungen möglich seien. Sie denken beispielsweise an mobiles Sitzmobiliar und Grünboxen mit Naschgarten, Blumen oder einzelne Bäume.

Zudem soll geprüft werden, ob die an sich bestehende Zufahrtsbeschränkung der ganzen Altstadt (Zubringer und Anwohner) besser signalisiert werden könne, allenfalls mit entsprechendem Mobiliar.

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