Der Kanton Luzern erfreut sich am Entscheid des Bundesrats. (Bild: Copyright by AURA)
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Der Kanton Luzern erfreut sich am Entscheid des Bundesrats. (Bild: Copyright by AURA)

Bund spricht zusätzliche Mittel für das Agglomerationsprogramm Luzern

2min Lesezeit

Der Bund definierte heute die Projekte, die im Luzerner Agglomerationsprogramm der dritten Generation unterstützt werden. Unter anderem wird die Infrastruktur des Bahnhofs Littau wieder in die A-Liste aufgenommen.

Der Einsatz des Kantons Luzerns für das Agglomerationsprogramm scheint sich gelohnt zu haben (zentralplus berichtete): In seiner heute verabschiedeten Botschaft definiert der Bund abschliessend die Projekte, die im Agglomerationsprogramm der dritten Generation unterstützt werden.

Der Bundesrat hat in seiner Vorlage wesentliche Anträge des Kantons Luzern aus dem Vernehmlassungsverfahren aufgenommen. Folgende Projekte werden gegenüber dem Entwurf vom Januar 2018 wieder in die A-Liste mit Baubeginn 2019-2022 aufgenommen:
 

  • Bahn- und Businfrastruktur Rothenburg Station (2. Etappe)
  • Busbevorzugung Abschnitt K13 Lindenstrasse – Schiff in Reussbühl
  • Infrastruktur Bahnhof Littau
  • ÖV-Neuführung Arsenalstrasse Kriens

 
Als einziger Antrag des Kantons wird die neue Cheerstrasse in Luzern-Littau mit knapp 20 Millionen Franken Baukosten definitiv nicht in die A-Liste aufgenommen.

Höhere Bundesbeiträge

Die Wiederaufnahme dieser Projekte in die A-Liste bedeutet auch mehr Bundesbeiträge, als noch in der Vernehmlassungsvorlage vom Frühling 2018 in Aussicht gestellt wurde. Insgesamt werden Projekte in der A-Liste im Umfang von rund 180 Millionen Franken unterstützt. Der Bundesbeitrag steigt um 4.5 Millionen auf 58 Millionen Franken.
 
Mike Siegrist, Kantonsplaner und Projektleiter Agglomerationsprogramm, sieht das Programm bestätigt: «Der Bund hat das Luzerner Agglomerationsprogramm der dritten Generation positiv beurteilt und unterstützt unsere bau- und finanzreifen Projekte mit einem guten, unveränderten Beitragssatz von 35 Prozent. Unser Agglomerationsprogramm beinhaltet wichtige Projekte, die für eine zukunftsgerichtete Mobilität im Raum Luzern zentral sind.»
 
Der Bundesbeschluss über die Verpflichtungskredite für die Beiträge ab 2019 soll im Frühling/Sommer 2019 durch die Bundesversammlung erfolgen.

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