Monique Frey verzichtet: Linke setzen für zweiten Wahlgang auf Brahim Aakti

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Die SP Emmen schickt mit Unterstützung der Grünen erneut Brahim Aakti für die Nachwahl in den Gemeinderat ins Rennen. Monique Frey hingegen verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Damit wollen die beiden Parteien erreichen, dass die Linke weiterhin in der Emmer Exekutive vertreten ist.

«Brahim Aaktis Wahlchancen für den Emmer Gemeinderat sind im zweiten Wahlgang absolut intakt», sagt Sigisbert Regli, Präsident der SP Emmen.

Die Emmer Linksparteien SP und Grüne haben heute Abend entschieden, mit einem gemeinsamen Kandidaten ins Rennen zu steigen. Die Wahl fiel dabei auf den SP-Mann Brahim Aakti, der beim ersten Wahlgang mehr Stimmen als die Grünen-Politikerin, Monique Frey, erzielt hatte.

Brahim Aakti hat die Sympathien der Jungen, der Sportler und der Personen mit Migrationshintergrund. Als Ingenieur im Bereich Wasserkraft sind ihm auch grüne Anliegen wichtig.

«Ich möchte die Sachpolitik ins Zentrum stellen und unsere Gemeinde mit allen politischen Kräften gestalten und erfolgreich in die Zukunft führen.»

Brahim Aakti, SP Emmen

Politisch setzt Aakti sich ein für eine realistische Finanzpolitik, für Bildung für alle, eine lebenswerte Gemeinde, eine zukunftgerichtete Wirtschaftspolitik und eine massvolle Bau- und Verkehrspolitik.

«Ich möchte die Sachpolitik ins Zentrum stellen und unsere Gemeinde mit allen politischen Kräften gestalten und erfolgreich in die Zukunft führen», sagt der SP-Kandidat.

Monique Frey wird nicht zum zweiten Wahlgang der Emmer Gemeinderatswahlen antreten. Die Grünen wollen die Kräfte links der Mitte bündeln und unterstützen für den zweiten Wahlgang Brahim Aakti von der SP als Gemeinderatskandidaten.

Die Parteileitung der Grünen hat gemeinsam mit Monique Frey entschieden, trotz durchaus respektablem Resultat im zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten.

Aus Sicht der Grünen ist es wichtig, dass es auch in Zukunft eine linksgrüne Vertretung im Emmer Gemeinderat geben wird. In Anbetracht der Ausgangslage, dass die Kandidaten von SVP und CVP relativ deutlich voraus liegen ist es unabdingbar, dass links der Mitte die Kräfte gebündelt werden und im zweiten Wahlgang eine gemeinsame Kandidatur von Mittelinks unterstützt wird.

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