Das KKL mit Europaplatz und Wagenbachbrunnen. (Bild: zvg/Urs Wyss)
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Das KKL mit Europaplatz und Wagenbachbrunnen. (Bild: zvg/Urs Wyss)

Kleiner Gewinn für das Luzerner KKL

2min Lesezeit

Bei einem Umsatz von 31,3 Millionen Franken hat das Luzerner Kultur- und Kongresszentrum 2017 einen kleinen Gewinn von 93'000 Franken erzielt. Zum 20-jährigen Bestehen des Konzertsaals ist eine Premiere geplant.

Das KKL schreibt in ihrer Mitteilung von einem «soliden Jahresergebnis». Die grössten Investitionen wurden einmalig für den neuen Markenauftritt und die Modernisierung der IT-Infrastruktur getätigt.

Das KKL hat 2017 nach eigenen Angaben wiederum eine Wertschöpfung von rund 75 Millionen Franken für die Stadt und die Region Luzern erzielt. Mit rund 400 Mitarbeitenden ist das KKL einer der grossen Arbeitgeber der Region Zentralschweiz.

Der operative Betrieb des KKL wird durch die Betreiberin KKL Luzern Management AG selbsttragend geführt. Die AG zahlt keinen Zins, dafür jährlich 300'000 Franken für die Nutzung der Veranstaltungstechnik an die Trägerstiftung. Die Trägerstiftung erhält jährlich 4,1 Millionen Franken Unterstützung von der Stadt sowie 500'000 Franken vom Kanton.

Als Private-Public-Partnership-Institution ist das KKL auf privates Engagement angewiesen: 2017 wurde der «Club of Lucerne» gegründet, am 15. Mai 2018 wurde zudem die «KKL Family» lanciert. Der neue Verein bietet Mitgliedschaften für Einzelpersonen, Familien und KMU und will das KKL ideell sowie finanziell unterstützen.

 

Der renommierte Konzertsaal wird dieses Jahr bereits 20 Jahre alt. Diese runde Zahl feiert das KKL mit speziellen Veranstlatungen. Unter anderem treten erstmals in der Geschichte am 14. August 2018 das Lucerne Festival Orchestra, das Luzerner Sinfonieorchester und das Residenzorchester des KKL Luzern am gleichen Abend auf.

Den ersten Teil bestreitet das Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly, es folgt das Luzerner Sinfonieorchester mit Pianistin Hélène Grimaud sowie mit dem Hauptwerk des Abends von Antonín Dvořák.

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