Visualisierung Ökihof-Halle (Bild: zVg)
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Visualisierung Ökihof-Halle (Bild: zVg)

So soll der neue Zuger Ökihof aussehen

3min Lesezeit

Das Siegerprojekt des Wettbewerbs für den Neubau des Ökihofs mit Recyclingzentrum steht fest. Das Team von Ressegatti/Wagner Architekten aus Zürich mit Sima/Breer Landschaftsarchitektur aus Winterthur gewinnt mit dem Projekt «Ciclou».

Nun steht fest, welches Projekt am neuen Ökihof-Standort im Göbli realisiert wird. In der Gesamtwertung erfülle laut der Stadt Zug das Siegerprojekt «Ciclou» die Beurteilungskriterien am besten. Es setze die gestellten Anforderungen optimal um. Die Jury erachtete «Ciclou» deshalb einstimmig als das geeignetste Projekt. Unter Einbezug der Betriebsleitungen von Ökihof, Brockenhaus und GGZ@Work wurden die Kriterien Architektur/Städtbau, Aussenraum/Landschaft, Betrieb/Funktionalität/Verkehr, Nutzung sowie Wirtschaftlichkeit/Nachhaltigkeit beurteilt.

Stadtratsvizepräsident André Wicki sagt dazu: «Für die Bevölkerung der Stadt Zug und die Mitarbeitenden erhalten wir mit diesem Projekt ein modernes und funktionales Recyclingzentrum und einen Ökihof mit optimalen Abläufen.»

Visualisierung Kopfbau mit Hallenanbau und Innenhof
Visualisierung Kopfbau mit Hallenanbau und Innenhof (Bild: zVg)

Der neue Ökihof mit dem Recyclingzentrum besteht aus einem kompakten Kopfbau und einer Halle. Der dreigeschossige Kopfbau setze laut dem Stadtrat einen städtebaulichen Akzent entlang der verlängerten Industriestrasse. Hier seien die Ausstellung und der Verkauf des Brockenhauses untergebracht wie auch die Werkstätten, Büros und Verkaufsräume von GGZ@Work Recycling sowie die Nebenräume des Ökihofs. Die rechtwinklig anschliessende, eingeschossige und offene Halle stelle einen Bezug zum Landschaftsraum im Osten her. Die Raumorganisation des Betriebsbereichs Ökihof in der Querhalle bietet einen optimalen Rahmen für den Arbeitsablauf in der Wertstoffsammlung.

An die Warenannahme von Brockenhaus und GGZ@Work angegliedert, befindet sich im westlichen Abschnitt der Betriebshalle der gemeinsame Umschlagplatz. Durch die Kombination von Annahme, Möbelrampe und Umschlagplatz entsteht ein grosszügiger und flexibel nutzbarer Hallenteil mit Durchfahrtsmöglichkeit.

Visualisierung Ökihof-Halle
Visualisierung Ökihof-Halle (Bild: zVg)

Keine komplizierten Fahrmanöver erfordert

Der gemeinsame Hof im Innern des Areals dient der Zufahrt und zum Parkieren. Alle Fahrwege sowie die Parkier- und Rangierflächen seien grosszügig dimensioniert und so angeordnet, dass keine komplizierten Fahrmanöver notwendig sind. Auch Fussgänger, die das Areal mit dem öffentlichen Verkehr besuchen, sowie Velofahrer, sollen sich gut orientieren können und die Gebäude und Aussenbereiche des Ökihofs mit dem Recyclingzentrum einfach erreichen.

Alle zehn Wettbewerbsprojekte werden in der Altstadthalle in Zug in der Unteraltstadt 14 während vierzehn Tagen ausgestellt. Die Ausstellung eröffnet am 19. April 2017 um 17.30 Uhr. Die Projekte sind bis 3. Mai 2018 in der Altstadthalle Zug öffentlich zu sehen. Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag/Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Am 26. April und 3. Mai besteht die Möglichkeit, von 18 bis 19 Uhr an einer öffentlichen Führung mit Stadtarchitekt Christian Schnieper teilzunehmen.

Luftbild mit dem gekennzeichneten Areal im Göbli
Luftbild mit dem gekennzeichneten Areal im Göbli (Bild: zVg)

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