Sitzplatztausch sollte Polizei verwirren – ein Zeuge deckte alles auf

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Dank einem Zeugenhinweis überführte die Luzerner Polizei am Sonntagmorgen auf der Autobahn A2 einen betrunkenen Autofahrer. Der Fahrzeuglenker versuchte sich mit einem Sitzplatzwechsel im Auto vor einer allfälligen Strafe zu drücken.

Am frühen Sonntagmorgen kurz vor halb sechs Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass sich ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Süden sehr auffällig verhalte und im Bereich vom Tunnel «Mariazell» unkontrolliert Schlangenlinien fuhr. Dank diesem Hinweis konnte die Polizei das Auto schnell ausfindig machen und zum Anhalten auffordern.

Noch bevor die Polizei den Fahrzeuglenker und den Beifahrer kontrollieren konnte, tauschten die beiden Personen im Auto die Sitzplätze. Dies konnte vom Zeugen beobachtet werden. Der mutmassliche Lenker hatte nämlich einen Atemalkoholgehalt von 0.8 mg/l (1.6 Promille). Doch auch der Beifahrer war alkoholisiert und kam auf einen Wert von 0.7mg/l (1.4 Promille).

Der zuständige Staatsanwalt liess beiden Männern die Führerausweise abnehmen. Das Fahrzeug wurde vorübergehend sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft hat Verfahren wegen Führens eines Fahrzeuges in angetrunkenem Zustand und Irreführung der Rechtspflege eingeleitet. Die beiden Männer sind 44 und 49 Jahre alt und stammen aus der Schweiz und der Türkei. Sie wohnen im Kanton Zürich.

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