Im Vorstand der Luzerner Jungfreisinnigen (von links): Céleste Godel, Matthias Erni, An-Ky Le, Nicolas A. Rimoldi (hinten), Seraina Baron, Ramon Bisang, Kim Rast, Lukas Blaser und Lucas Zurkirchen. (Bild: zvg)
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Im Vorstand der Luzerner Jungfreisinnigen (von links): Céleste Godel, Matthias Erni, An-Ky Le, Nicolas A. Rimoldi (hinten), Seraina Baron, Ramon Bisang, Kim Rast, Lukas Blaser und Lucas Zurkirchen. (Bild: zvg)

Neue Gesichter im Vorstand der Luzerner Jungfreisinnigen

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Kim Rast und Lukas Blaser lauten die neuen Namen im Vorstand der Jungfreisinnigen Kanton Luzern. Die Kantischülerin und der Jurastudent wurden am Freitag an der Generalversammlung gewählt. Die Jungpartei fasste zudem ihre Parolen für den Urnengang vom 10. Juni – und begrüsste ein bekanntes Gesicht als Gast.

Rochade im Vorstand der Jungfreisinnigen des Kantons Luzern: An Generalversammlung diesen Freitag verabschiedete die Jungpartei Luca Kramis und Matthias Furrer aus dem Vorstand. Neu ins Gremium gewählt wurden der 19-jährige Jurastudent Lukas Blaser aus der Stadt Luzern sowie die 17-jährige Kantischülerin Kim Rast aus Udligenswil.

Die Jungfreisinnigen fassten zudem die Parolen für die Abstimmungen vom 10. Juni – allerdings nicht überall einstimmig. Beim kantonalen Energiegesetz entfielen nach hitziger Debatte zwei Drittel der Stimmen auf ein Ja. Letztlich überwog die Meinung, dass es gelte, die im Zuge der nationalen Energiestrategie 2050 beschlossenen Veränderungen auf kantoanler Ebene umzusetzen.

Im Kantonsrat sprachen sich letztes Jahr alle Parteien für die Vorlage aus, bis auf die SVP, die erfolgreich das Referendum ergriff (zentralplus berichtete). Mit dem Gesetz soll Luzern seinen Beitrag zur Energiestrategie des Bundes leisten, indem erneuerbare Energie gestärkt und bei Gebäuden Energie gespart wird.

Warnung vor Netzsperren

Einstimmig fielen die Entscheide bei den nationalen Vorlagen. Beim Geldspielgesetz haben die Jungfreisinnigen wenig überraschend die Nein-Parole gefasst. Vorgestellt wurde das Geschäft vom umtriebigen Präsidenten der Jungfreisinnigen Schweiz, dem Zürcher Andri Silberschmidt, der an vorderster Front gegen das Gesetz weibelt. Er warnte davor, dass die Bürger mittels Netzsperren bevormundet würden und ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen würde. Mit diesem Instrument kann der Zugriff auf eine Website technisch verunmöglicht werden, beispielsweise für Onlinecasino-Anbieter aus dem Ausland.

Ebenfalls Nein sagen die Luzerner Jungfreisinnigen zur Vollgeld-Initiative, die in ihren Augen ein «riskantes und weltweit einmaliges Experiment» darstellt.

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