Die beiden Gebäude zwischen Zürichstrasse und Steinenstrasse sollen einem Neubau weichen. (Bild: lwo)
Aktuell

Die beiden Gebäude zwischen Zürichstrasse und Steinenstrasse sollen einem Neubau weichen. (Bild: lwo)

Indisches Restaurant an der Zürichstrasse macht dicht

2min Lesezeit

Bis Ende März hat das Restaurant Masala an der Zürichstrasse noch geöffnet. Was danach passiert, ist noch nicht klar. Die Eigentümer planen eigentlich einen Neubau, doch entschieden ist noch nichts.

Seit 2003 beglückte das Masala an der Zürichstrasse – dessen Anfänge in der Baselstrasse unter dem Namen «Lädeli» waren – die Gaumen ihrer Gäste. Ende März ist damit Schluss, denn das Restaurant schliesst. Aktuell klärt man die Möglichkeit einer Zwischennutzung ab.

Denn das indische Restaurant Masala, das sich zwischen Zürich- und Steinenstrasse befindet, soll dereinst einem neuen Drei-Sterne-Hotel weichen. Die Lokalität befindet sich jedoch in einer Schutzzone – Anwohner haben sich über die Pläne sichtlich empört gezeigt (zentralplus berichtete). Die Bauherren erachten den Neubau als eine Aufwertung und erklärten, dass ein Abbruch des Gebäudes die einzige Option sei (zentralplus berichtete).

«Das Haus hat zu viele Baumängel, um einen sicheren Betrieb weiter führen zu können», sagte Bernadette Bucher Ashrafuzaman, die Bauherrin des neuen Hotels, das an der Zürichstrasse entstehen soll. Bei dem Unwetter des vergangenen Sommers sei zudem ein grosser Schaden an Heizungen und Kühlräumen entstanden, da der Keller dermassen unter Wasser gestanden sei.

Ein gegründeter Verein «Pro Steinenstrasse» setzte sich für den Erhalt des schützenswerten Ortsbildes an der Steinenstrasse ein. Eine Petition wurde lanciert und innerhalb von zwei Monaten wurden im September vergangenen Jahres 1'745 Unterschriften gesammelt. Die Petition fordert die Stadt auf, dass auf den Abriss der Liegenschaft an der Steinenstrasse 55/57 verzichtet werden sollte (zentralplus berichtete).

Die Antwort der Stadt steht noch aus. Ein neues Baugesuch muss nun noch eingereicht werden – wozu sich das Bauherren-Paar Bucher-Ashrafuzaman zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht äussern möchte.

 

 

x
Ist Ihnen unabhängiger Journalismus etwas wert? Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie zentral+, Beiträge wie diesen zu realisieren.

Ihre Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, müssen Sie auf zentralplus eingeloggt sein.
Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich jetzt und profitieren Sie
von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Mehr News aus Der Region