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35 Jahre lang gab es in Littau eine Ludothek. Diese wurde von der Frauengemeinschaft Littau betrieben und ehrenamtlich geführt. Kurz vor Weihnachten wurde die Ludothek jedoch geschlossen und das Lokal per Ende Januar 2018 von der Frauengemeinschaft gekündigt.

Peter With hatte nun im Namen der SVP-Fraktion ein dringliches Postulat eingereicht, in welchem er den Stadtrat bittet, zusammen mit der Frauengemeinschaft Littau eine Lösung zu finden, damit die Ludothek in ähnlicher Form weiterbetrieben werden kann.Verschiedene Personen hätten seither Interesse angemeldet, die Ludothek weiterzubetreiben. Die Frauengemeinschaft Littau sei noch im Besitz des Inventars, und bereit, dieses günstig abzugeben.

Mit jedem Tag, den die Ludothek geschlossen bleiet, werde ein Neustart schwieriger. Gerade in einer Zeit, in der Handy, Tablet und Computer den Tagesablauf von Kindern und Jugendlichen bestimmen, ist eine Alternative wie eine Ludothek wichtig.

Stadtrat erkennt Dringlichkeit

In der Antwort des Stadtrats am ersten Februar 2018 bedauert dieser die Schliessung der Ludothek und anerkennt das Bedürfnis nach einem solchen Angebot im Stadtteil Littau.

Seit Bekanntgabe Ende Oktober 2017 der Schliessung der Ludothek sei die Stadt Luzern über verschiedene Verwaltungsstellen in Kontakt mit der Frauengemeinschaft Littau und den ehemaligen Ludothekarinnen.

Seitens der Stadt Luzern wurde die Möglichkeit angeboten, die Ludothek in das Projekt «Sozialraumorientierte Schule» des Schulhauses Littau Dorf zu integrieren. Ziel dieses Projekts ist die Vernetzung von schulischen und ausserschulischen Akteuren zum Zweck der Integration.

Die Schule Littau Dorf könnte sich vorstellen, Räumlichkeiten im Schulhaus bereitzustellen, damit die Ludothek weiterhin betrieben werden kann. Gegenwärtig seien die Projektgruppe «Sozialraumorientierte Schule Littau Dorf» sowie Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner mit der Frauengemeinschaft Littau in Kontakt, um die noch offenen Fragen in Bezug auf den Weiterbetrieb der Ludothek zu klären.

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