Die Anglo-Swiss Condensed Milk Company um 1899. (Bild: Postkartensammlung Rickenbacher)
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Die Anglo-Swiss Condensed Milk Company um 1899. (Bild: Postkartensammlung Rickenbacher)

Per Floss wird ein Chamer Fussweg ausgebaut

2min Lesezeit

Ab heute werden die Bauarbeiten am Lorzensteg südlich der Zugerstrasse aufgenommen. Mit der Instandsetzung wird die gesamte Stegverbindung öffentlich zugänglich und das Fusswegnetz im Kern von Cham weiter ausgebaut. Die Bauarbeiten dauern rund vier Monate.

Im Bereich zwischen Schmiedstrasse 5a und der Zugerstrasse 4 (beim Restaurant Milchsüdi) besteht heute eine Stegverbindung entlang der Lorze, die unter der Bärenbrücke durchführt. Während das Teilstück nördlich der Zugerstrasse im Zusammenhang mit der Überbauung «Wohnen an der Lorze» im Jahr 2015 neu erstellt wurde, ist der südliche Stegabschnitt in einem sehr schlechten Zustand.
 
Um die gesamte Stegverbindung öffentlich zugänglich zu machen, wird – wie Ende 2016 an der Einwohnergemeindeversammlung beschlossen – der Steg südlich der Zugerstrasse instandgesetzt. Die Wasserbauarbeiten, für welche ein Floss zum Einsatz kommt, starten ab Mitte Januar 2018 und dauern rund vier Monate.
 
In dieser Zeit werden unter Berücksichtigung der Fischschonzeit und der vorherrschenden Wasserstände schlechte und stark verwitterte Steine der Ufermauer ausgewechselt. Die baufällige Sandsteinplatte wird anschliessend ersetzt. Bevor der Fussweg der Öffentlichkeit übergeben wird, erhält der Stegabschnitt ein neues, normkonformes Geländer.
 
Mit den Bauarbeiten entsteht eine neue, ufernahe Verbindung zwischen der Badmatt, unter der Kantonsstrasse hindurch bis zur Schmiedstrasse.
Womöglich erwecken die Instandsetzungsmassnahmen sogar den vergangenen Charme historischer Abbildungen, die den Steg einst gar als Flaniermeile zeigten.
 
Eine Darstellung, welche die damaligen Künstler nutzten, um das Fabrikgelände der Anglo-Swiss Condensed Milk Co. in ein romantisiertes Licht zu rücken. Cham zeigt mit der neuen Fussgängerverbindung den erklärten Willen, das Fusswegnetz im Kern der Gemeinde weiter auszubauen. Ganz im Sinne des 1991 verliehenen Wakkerpreises.
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