Das Konservatorium im Dreilindenpark – ein Ort mit Geschichte und viel Grün. (Bild: Emanuel Ammon)
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Das Konservatorium im Dreilindenpark – ein Ort mit Geschichte und viel Grün. (Bild: Emanuel Ammon)

Neuer Schlossherr oder neue Schlossdame gesucht

2min Lesezeit

Nachmieter für das Schloss im Konsipark gesucht: Weil die Musik-Studenten ausziehen, sucht die Stadt Interessenten mit neuen Ideen. Nun hat der Stadtrat die Ausschreibung aufgegleist – bis im Sommer will er entscheiden, wer zum Zuge kommt.

Was passiert künftig im Luzerner Konsipark? Diese Frage will der Luzerner Stadtrat bis im Sommer 2018 klären. Weil die Hochschule Luzern - Musik voraussichtlich im Sommer 2020 in den Südpol zieht, sucht die Stadt Nachmieter für die drei Gebäude in Dreilindenpark.

Die Unterlagen zur Ausschreibung werden Mitte Februar aufgeschaltet. Bis Ende Februar können die Räume auf Vereinbarung besichtigt werden. Konzepte nimmt die Stadt bis am 23. April entgegen. Das geht aus dem Zeitplan der Stadt hervor, der diesen Donnerstag veröffentlicht wurde.

Park muss öffentlich bleiben

Von einem Studentenwohnheim über ein Geburtshaus bis zu einem Kulturraum sind bereits viele Ideen für den Konsipark genannt worden (zentralplus berichtete). Klar ist für den Stadtrat, dass der Park weiterhin öffentlich zugänglich ist – im Idealfall auch einige der Räume in den Gebäuden. Ebenfalls angestrebt ist eine möglichst autofreie und quartierverträgliche Nutzung. Grundsätzlich sei der Stadtrat offen für verschiedene Ideen, schreibt er in einer Mitteilung.

Der Dreilindenpark ist mit 35'000 Quadratmetern der grösste öffentliche Park in der Stadt Luzern. Viele Luzerner schätzen den Ort – nicht zuletzt wegen der grandiosen Aussicht auf das Alpenpanorama.

Elenora Cenci, Fürstin von Vicovaro, erwarb das Grundstück 1890 und liess es nach Plänen des Architekten Edward Heweston als englischen Landschaftsgarten bebauen. Die Anlage umfasst die schlossähnliche Villa Vicovaro (Hauptgebäude), ein Ökonomiegebäude, ein Pförtnerhaus sowie eine künstliche Torruine, Marmorskulpturen und eine Grotte. Seit 1929 gehört das Grundstück der Stadt Luzern, welche die Gebäude ab 1952 als Konservatorium nutzte.

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