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«Wie hast du’s mit der Malerei?»

1min Lesezeit

Von einer Kunstmalerei-Szene im Kanton Zug zu sprechen, wäre übertrieben. Gemalt wird aber tüchtig. Und erprobt, wie Kunst und Job in ein Leben passen. «Zug Kultur» gibt Einblick in eine kleine feine Szene.

Sie ist so etwas wie das Ritual, sich Anfang Jahr ein gutes Neues zu wünschen, die Prophezeiung, die Malerei sei tot. Es ist eine Voraussage, die nie aus der Mode zu kommen scheint. Spätestens seit sich die Fotografie als Kunstform etabliert hat und mit der Konzeptkunst ein Bild an der Wand als ewiggestrig abgetan worden ist, spätestens seit dann stellt sich die Frage: Wer greift denn eigentlich noch zu Leinwand, Pinsel und Farbe? Im Kanton Zug machen das zurzeit einige, wie eine Spurensuche ergibt. Drei Atelierbesuche und die Einschätzung von Szenekennern zeigen: Um Ewiggestrige handelt es sich ganz und gar nicht. Und sie versuchen alle einen Weg zu finden, wie sie ihr künstlerisches Schaffen mit Beruf und Familie vereinbaren können.

In der rohen Realität

An einem Montagmorgen um 8 Uhr ist es in der Ateliergemeinschaft «Atelier 63» ruhig. Ramon Bachmann ist der einzige, der bereits in dem von zehn Kunstschaffenden genutzten Raum an der Hofstrasse in Zug anzutreffen ist. Der gelernte Fotograf widmet sich, wie auch fünf andere Atelierkollegen, intensiv der Malerei. 2012 hat der heute 39-Jährige entschieden, sich selbständig zu machen und voll auf die Karte Kunst zu setzen.

Weiterlesen in der neusten Ausgabe von «Zug Kultur».

 

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