So soll das neue Gasthaus Hergiswald in Zukunft aussehen. (Bild: zvg)
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So soll das neue Gasthaus Hergiswald in Zukunft aussehen. (Bild: zvg)

Kriens: Grundstein für neues Hergiswald-Gasthaus gelegt

2min Lesezeit

Nach einem missglückten Versuch im Jahr 2009 ist es soweit: Die Albert Koechlin Stiftung baut das Gasthaus im Wallfahrtsort Hergiswald ob Kriens neu. Mit den Arbeiten wird nun begonnen, die Eröffnung ist auf Winder 2019 geplant.

Oberhalb von Kriens liegt der aus mehreren Bauten bestehende Wallfahrtsort Hergiswald. Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) hat im März 2002 die Kirche, das Gasthaus Sonne und das Ökonomiegebäude von der Kapellenstiftung Hergiswald im Baurecht übernommen. Die Wallfahrtskirche mit der Loretokapelle wurde bereits zwischen 2003 und 2005 restauriert. Nun wird das sanierungsbedürftige Gasthaus erneuert, wie die Stiftung schreibt. Zuvor gab es Probleme, weil der erste Vorschlag, ein «einfältiger Betonbau» auf massiven Widerstand stiess (zentralplus berichtete).

Für die Vorabklärungen und Projektierung wurde der Architekt Gion A. Caminada engagiert. Im Laufe des Planungsprozesses haben verschiedene Untersuchungen und Fachgutachten gezeigt, dass der Anteil der älteren Bausubstanz des Gasthauses für einen Erhalt zu gering ist. Aufgrund des allgemein schlechten Gebäudezustands erwies sich folglich eine rein installationstechnische Sanierung im Inneren nicht als sinnvoll.

Deshalb wird nun ein Ersatzneubau des Gasthauses vorgenommen. Es entsteht ein Gasthaus mit Restaurant, Saal, Terrasse, fünf Gästezimmern und einer Pächterwohnung. Im Sockelgeschoss befinden sich eine Pilgerstube sowie Lagerräume und extern zugängliche Toilettenanlagen.

Betrieb ab Winter 2019

Nach dem Abbau des bisherigen Gasthauses und den Vorbereitungen kann nun der Wiederaufbau des Gasthauses beginnen. Dieser wichtige Moment wurde anlässlich der Grundsteinlegung vom 7. Dezember 2017 mit den Architekten, Planern und Bauunternehmen, mit Vertretern der involvierten Behörden und Fachstellen, mit Delegationen der Kapellenstiftung Hergiswald (Baurechtsgeberin) und weiteren beteiligten Institutionen und sowie den Nachbarn gefeiert. 

Im Sockelgeschoss des Gasthauses entsteht ein besonderer Raum, die «Pilgerstube», als komplementäres Glied des Wallfahrtsortes. Dieser Raum kann als eine weitere Station für Pilger betrachtet werden. Der Raum soll auch offen für Gemeinschaften sein, die besondere Anlässe feiern.

Als Teil des Gesamtkonzeptes wird auch die bestehende Stallscheune in Stand gestellt und ein Empfangsraum und Unterstand für die Hergiswald-Besuchenden eingerichtet. Zusammen mit den bereits vorhandenen Nebenräumen stehen diese Räume der Stiftung Pro Hergiswald für ihre Zwecke zur Verfügung.  Die Bauarbeiten sollen bei optimalen Bedingungen bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Voraussichtlich kann das neue Gasthaus somit im Winter 2019 eröffnet werden. Anfang 2018 wird die Stiftung auf die Suche nach dem neuen Pächter gehen.

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