Die Wettbewerbszeichnung von Ezra Clayton Daniels. (Bild: zvg)
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Die Wettbewerbszeichnung von Ezra Clayton Daniels. (Bild: zvg)

«Genug» – Wie viel braucht es, um glücklich zu sein?

2min Lesezeit

Das Internationale Comix-Festival Luzern widmet seinen 27. Wettbewerb der Frage, wie sich Umweltschutz und ein gutes Leben vereinbaren lassen. Comics zum Thema «Genug» können bis zum 4. Januar 2018 eingesendet werden. Alle Wettbewerbsarbeiten werden im April 2018 auf dem Festival gezeigt. 

«Genug» ist das Thema der neuen Ausschreibung zum Internationalen Comix-Wettbewerb. Gemeinsam mit der Stiftung Mercator Schweiz fordert Fumetto Zeichner aller Altersklassen dazu auf, den vermeintlich komplexen Begriff «Suffizienz» in Comic-Geschichten lebendig werden zu lassen. Aus dem Wunsch, glücklich und umweltschonend zugleich zu leben, folgen nämlich ganz konkrete Alltagsentscheidungen.

Der Ausschreibungstext lautet:
 «Genug – Wir besitzen viele Dinge. Wir sind mehr unterwegs denn je, erkunden die entferntesten Winkel der Welt. Das hat Auswirkungen auf die Natur. Denn das Reisen und die Herstellung von Essen, Kleidung und allen Produkten braucht Boden, Wasser, Luft und Rohstoffe. Was brauchen du, deine Familie und Freunde wirklich, um glücklich zu sein? Wie viel ist genug?»

Seit seinen Anfängen 1992 ist der Comix-Wettbewerb das Kernstück des internationalen Festivals. Jährlich erhält Fumetto um die 1'000 Einsendungen aus allen Teilen der Welt. Der Wettbewerb richtet sich an aufstrebende Comic-Künstler und gestandene Zeichner ebenso wie an Schüler. 


Fumetto präsentiert alle eingereichten Arbeiten in der Wettbewerbs-Ausstellung am nächsten Festival vom 14. bis 22. April 2018. 

Programmvorschau

2018 erwartet das Fumetto Gäste aus fünf Kontinenten. Statt eines Stargasts präsentiert das Festival Grössen der internationalen Comic-Kunst neben neuen Projekten thematisch kuratierte Ausstellungen.

«Magma» zeigt die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit von Künstler aus Brasilien und der Schweiz. Das Fumetto und das Strapazin-Magazin haben das Projekt im Sommer 2017 gemeinsam lanciert, dabei sind unter anderem Ampel, Corinne Odermatt und Diego Gerlach. Der Ausstellung in Luzern folgt der Auftritt in Sao Paulo im Herbst 2018.

Richard McGuire (*1957, USA) ist ein Revolutionär der Comic-Sprache und Zeichner der Graphic Novel «Here». Ebenfalls bekannt sind seine Arbeiten aus dem «New Yorker».


«Shelter» ist eine Gruppenausstellung, die verschiedene Zugänge zum Genre der Comic-Reportage zeigt. Neben dem weit über die Grenzen der Comic-Szene bekannten Kanadier Guy Delisle und dem Syrier Hamid Sulaiman sind hier ein irakisches Comic-Kollektiv, die Amerikanerin Sarah Glidden und einige andere zu sehen.

«Artist in Residence» ist mit der Zürcherin Anna Sommer eine Grande Dame der Schweizer Comics.

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