Damian Müller. (Bild: Bruno Eberli)
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Damian Müller. (Bild: Bruno Eberli)

Ständerat Damian Müller sorgt sich um die Schweinepest

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Der Luzerner FDP-Politiker Damian Müller will vom Bundesrat in einer Interpellation wissen, wie er angesichts der angespannten Finanzlage die hohen Kosten bei den Wildtierübergängen rechtfertigt. Zudem fragt er die Landesregierung, was sie gegen negative Folgen dieser Wildtierübergänge zu unternehmen gedenkt.

Im Kanton Luzern sind in Neuenkirch, Knutwil und Langnau bei Reiden drei Wildtierkorridore geplant, um Wildtieren die gefahrlose Überquerung der Autobahn A2 und Bahnlinie zu ermöglichen. Für die Erstellung der Korridore werden auch Enteignungen der lokalen Grundbesitzer notwendig. Das passt dem Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller nicht, weswegen er in Bern eine Interpellation eingereicht hat, wie er am Mittwoch mitteilte.

Die Kosten für diese drei Übergänge auf einer Strecke von knapp 20 Kilometern würden mit insgesamt rund dreissig Millionen Franken veranschlagt, argumentiert er. «Das scheint mir in Anbetracht der angespannten Finanzlage des Bundes äusserst luxuriös», kritisiert Müller und fragt deshalb den Bundesrat, ob diese Übergänge wirklich nötig seien und ob es nicht Möglichkeiten gäbe, diese kostengünstiger zu bauen.

Weiter will Müller wissen, mit welchen Folgekosten zu rechnen sind und in welchem Verhältnis diese Ausgaben zu den Ausgaben für Biodiversität stehen. Schliesslich erkundigt sich der Luzerner Standesvertreter, welche Massnahmen der Bund vorgesehen habe, um Negativfolgen der Wildkorridore zu verhindern. «In Anbetracht beunruhigender Meldungen über die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest hat die Bevölkerung ein Recht, frühzeitig informiert zu werden», erklärt Müller.

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