Nationale Erhebung: Kanton Zug entwickelt sich nachhaltig

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Bereits zum vierten Mal beteiligt sich der Kanton Zug an der nationalen Erhebung zum Stand der nachhaltigen Entwicklung. Die Resultate sind wiederum sehr erfreulich. Der Kanton kann das hohe Niveau halten und in einzelnen Belangen sogar ausbauen.

Wie nachhaltig entwickeln wir uns? Dieser Frage stellten sich dieses Jahr wiederum 27 Städte und 18 Kantone, darunter auch der Kanton Zug. Er beteiligt sich bereits zum vierten Mal an der Erhebung des Cercle Indicateurs, einer nationalen Plattform – wie die Baudirektion in einer Medienmitteilung schreibt.
 
Erhoben werden rund 30 Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Palette ist breit, sie reicht von der Abfallmenge über den Index der Steuerausschöpfung bis zu den Kultur- und Freizeitausgaben.

Stärken in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Resultate der aktuellen Erhebung bescheinigen dem Kanton in allen drei Bereichen – Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft – grosse Stärken. Bei der Hälfte der Indikatoren belegt er, gemessen an den teilnehmenden Kantonen, einen Podestplatz.

So verfügt der Kanton Zug über überdurchschnittlich grosse Flächen wertvoller Naturräume, belegt beim kantonalen Bruttoinlandprodukt den Spitzenrang und wird bei der Stimm- und Wahlbeteiligung nur gerade vom Kanton Wallis übertroffen.

Die Resultate freuen auch Baudirektor Urs Hürlimann: «Die konstant guten Werte der Erhebungen des Cercle Indicateurs bestätigen, dass die Regierung mit ihrer Strategie auf dem richtigen Weg ist.» Auch sie strebt eine nachhaltige Entwicklung an. Wird die angespannte Finanzlage des Kantons die weitere Entwicklung beeinträchtigen? Urs Hürlimann verneint: «Die Regierung ist bestrebt, die Stärken des Kantons Zug in allen drei Bereichen zu erhalten und weiter zu entwickeln.»

«Cercle Indicateurs»

Das nationale Netzwerk «Cercle Indicateurs» haben 2003 die Bundesämter für Raumentwicklung (ARE), Statistik (BFS) und Umwelt (BAFU) sowie verschiedene Städte und Kantone entwickelt. Zwei Drittel der Daten stammen aus der öffentlichen Statistik des BFS, ein Drittel wird von den Städten und Kantonen direkt an das BFS geliefert. Die Kantone führen alle zwei Jahre eine Erhebung durch, die Städte alle vier Jahre. Dieses Jahr nahmen die Kantone zum siebten und die Städte zum vierten Mal teil.

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