Die Jugendlichen im Kantonsratssaal. (Bild: zvg)
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Die Jugendlichen im Kantonsratssaal. (Bild: zvg)

Jugendparlament fordert Vaterschaftsurlaub

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Am Donnerstag diskutierten für einmal nicht Kantonsräte sondern Jugendliche im Regierungsgebäude . An der vierten Jugendsession wurde über Political Correctness, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Bildung und Tourismus debattiert. Für einmal dürften sich Kantonsmitarbeiter über die Forderungen aus dem Parlamentsgebäude freuen.

Political Correctness, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Bildung und Tourismus - vier grosse Themen, die auf dem Programm der diesjährigen Kantonalen Jugendsession standen. Teilnehmer waren Jugendliche bis 25 Jahre aus dem Kanton Luzern schreibt der Kanton Luzern in einer Mitteilung. Die verschiedenen Themen wurden in Gruppenarbeiten diskutiert und entsprechende Forderungen formuliert.

Am Ende der Veranstaltung stimmten die rund 100 Jugendlichen über eine gemeinsame Forderung ab, die Staatsschreiber Lukas Gresch-Brunner übergeben wurde. Sie fordern für die Kantonsangestellten einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von mindestens zwei Wochen. Neben Regierungsrat und Bildungsdirektor Reto Wyss hiess auch Kantonsratspräsidentin Vroni Thalman-Bieri die Anwesenden willkommen.

Nächste Session im Herbst 2018 

Bei den Diskussionen gab es für die Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker Unterstützung durch Expertinnen und Experten und Fachpersonen sowie von Politikerinnen und Politikern. Eröffnet wurde die diesjährige Jugendsession von Regierungsrat Reto Wyss.

Das Co-Präsidium des Vereins Jugendparlament Kanton Luzern zeigte sich mit der diesjährigen Jugendsession zufrieden: «Es wurden einmalmehr viele lebendige und spannende Diskussionen geführt. Auch der Zugang zu den Expertinnen und Experten sowie den Kantonsrätinnen und Kantonsräten verlief sehr erfolgreich», so Lea Fuchs und Jonas Ineichen. Die nächste Kantonale Jugendsession findet im Herbst 2018 statt.

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